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Radio Hamburg

"Autoverachtend"

Zoff um Radstraßen rund um die Alster

Hamburg, 21.07.2014
Radweg, Außenalster

Der Bau der Fahrradstraßen rund um die Alster sorgt für Streit.

Der Bau der Radstraßen um die Außenalster hat noch nicht begonnen, und schon gibt es Proteste - besonders von betroffenen Autofahrern.

Erst Anfang Juli 2014 wurde bekannt, dass der Hamburger Senat für den zunehmenden Radverkehr um die Außenalster eine Fahrradstraße plant, die sich über 4,5 Kilometer streckt.

Parkplatznot und Verkehrsbehinderungen

Nun werden die Proteste um das diskutierte Projekt lauter, denn viele befürchten nicht nur einen weiteren Millionenverlust, sondern auch endlos andauernde Baustellen, die den Verkehr noch weiter beeinträchtigen. Doch auch mit der neuen Verkehrssituation können sich viele Bürger nicht anfreunden. Durch die fahrradfreundlichen Straßen sehen sich die Autofahrer verdrängt und kritisieren die daraus resultierende Parkplatznot.

CDU unterstützt Kritiker

Politische Verstärkung bekommen die Kritiker von der CDU. Der Verkehrsexperte der Partei, Klaus Peter Hesse, nennt das Projekt der Hamburger Senats als "autoverachtend". Till Steffen, Bürgerschaftsabgeordneter der Grünen, rechnet jedoch nach den momentanen Protesten nicht mit weiteren Diskussionen um den Radverkehr rund um die Außenalster. Seinen Äußerungen zufolge wird die Zahl der "reinen Autofahrer" in den kommenden Jahren sinken, denn mittlerweile besäßen knapp 47 Prozent der Hamburger Haushalte gar kein Auto mehr.

Bis zu 11.000 Radfahrer täglich

Die vom Umbau betroffenen Straßen sind Bellevue, Fährhausstraße, Schöne Aussicht, Eduard-Rhein-Ufer, Alsterufer und Harvestehuder Weg. Für Anlieger sind die Straßen mit einem Höchsttempo von 30 Stundenkilometer befahrbar – ansonsten sind nur Fahrräder und Fußgänger erlaubt. Grund für die geplante Fahrradstraße ist der stetig steigende Radverkehr – inzwischen sind täglich 7.000 bis 11.000 Radfahrer unterwegs.

(dpa/san/pgo)

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