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Radio Hamburg

Betrug mit Online-Tickets

Vier Verdächtige aus Hamburg in Haft

Hamburg, 02.07.2014
Polizei

Die Hamburger Polizei hat eine Betrügerbande festgenommen, die die Bahn um rund 700.000 Euro betrogen haben soll.

Vier Hamburger sollen die Deutsche Bahn mit illegal erworbenen Online-Tickets in mehr als 4.000 Fällen um 700.000 Euro betrogen haben.

Der Hamburger Polizei ist ein dicker Fisch ins Netz gegangen und die Deutsche Bahn hat einen Dorn im Auge weniger. Vier junge Männer aus Hamburg sollen dem Konzern über lange Zeit einen Schaden von fast einer dreiviertel Million Euro beschert haben.

Betrug mit Online-Tickets

Die 18 bis 26 Jahre alten Verdächtigen wurden nach einer groß angelegten Razzia am Dienstag (01.07) festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Ihnen wird banden- und gewerbsmäßiger Computerbetrug vorgeworfen, erklärte der Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft Carsten Rinio am Mittwoch (02.07). In mehr als 4000 Fällen sollen sie mit illegal erlangten Kreditkartendaten "in betrügerischer Absicht" Online-Tickets bei der Bahn bestellt und sie dann über Internet-Portale verkauft haben, hieß es bei der Bundespolizei.

220 Beamte im Einsatz

Bei den Festnahmen und der Razzia waren am Dienstag rund 220 Polizisten im Einsatz. Es wurden neun Wohnungen in Hamburg, eine Wohnung in Seevetal (Niedersachsen) und eine Wohnung in Gadebusch (Mecklenburg-Vorpommern) durchsucht. Die Bundespolizisten beschlagnahmten umfangreiches Beweismaterial, unter anderem Notebooks, Mobiltelefone, EC-Karten und Dokumente. Gegen die vier Männer lagen bereits Haftbefehle vor. 

Clevere Betrugs-Masche

Wie die Verdächtigen an die Kreditkartendaten kamen, konnten weder die Staatsanwaltschaft noch die Bundespolizei sagen. Die mutmaßlichen Betrüger sollen die Datensätze jeweils mehrfach verwendet haben. Sie seien davon ausgegangen, dass die Kreditkartenbesitzer nach der Abbuchung für die Online-Tickets Widerspruch einlegen - und die Deutsche Bahn den Kaufpreis nicht bekommt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Bundespolizei gehen weiter.

(dpa/san)

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