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Radio Hamburg

Bewaffneter am S-Bahngleis

Mann nach MEK-Einsatz festgenommen

Hamburg, 26.07.2014
Suizidversuch Hausbruch Neuwiedenthal

Wegen eines Polizeieinsatzes kam es auf der Bahnstrecke zwischen Harburg und Buxtehude zu umfangreichen Sperrungen.

An der S-Bahnstrecke zwischen Harburg und Buxtehude hat die Polizei einen bewaffneten Mann im Gleisbett festgenommen, nachdem er drohte sich umzubringen.

Die Polizei sicherte ab etwa 9:30 Uhr morgens mit schwer bewaffneten Kräften das Gelände an den Gleisen zwischen Hausbruch und Neuwiedenthal. Auch der Bahnverkehr wurde deshalb unterbrochen. Vor Ort waren laut Augenzeugenberichten auch Rettungswagen und Feuerwehr.

Suizidversuch?

Die Polizei hatte ein Haus an der B73 angesperrt, das zwischen den Bahngleisen und der vierspurigen Straße steht. Wie eine Bewohnerin des Hauses berichtet, soll ein Mann auf den Gleisen gestanden und dort mit einer Pistole herumhantieren haben. Möglicherweise wollte sich der 26-jährige Mann mit marokkanischen Wurzeln selbst umbringen. Nach mehr als vier Stunden Nervenkrieg, bei dem ein Psychologe auf den Suizidgefährdeten eingeredet hatte, konnte die Polizei den Mann gegen 13:30 Uhr mit Einsatzkräften des MEK überwältigen werden. Der komplett in Schwarz gekleidete Mann wurde danach unverletzt in Handschellen abgeführt.

Mann wollte verhaftet werden

Nach Aussage von Ulrike Schweden von der Hamburger Polizei wollte der 26-jährige Mann gezielt verhaftet werden. Gegen 9:00 Uhr erschien der Mann in einer Tankstelle und legte dem Mitarbeiter dort einen Zettel vor auf dem stand, dass er verhaftet werden wolle und deshalb zu den Gleisen gehen würde. Nachdem der junge Mann festgenommen werden konnte, stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe, die sich der Mann gegen den Kopf gehalten hatte, um eine Schreckschusspistole gehandelt hatte.

Umfangreiche Sperrungen

Betroffen von den stundenlangen Sperrungen waren neben dem S-Bahnverkehr auch einige Züge des Metronom. Zusätzlich wurden die Straßen Hausbrucher Bahnhofstraße, die B73/ Cuxhavener Straße im Bereich Reherstieg und die Neuwiedenthaler Straße um den Tatort herum gesperrt. Die B73 wurde währenddessen über den Ehesdorfer Heuweg auf die Waltershofer Straße abgeleitet. 

(san)

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