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Radio Hamburg

Deutsche Flugsicherung

Wenig Hoffnung auf Lärmschutz

Hamburg, 16.07.2014
Fluglärm, Flugzeug, Flughafen, Lärm

Die Deutsche Flugsicherung macht wenig Hoffnung auf weniger Fluglärm.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) macht betroffenen Anwohnern wenig Hoffnung, dass es rund um den Hamburger Flughafen künftig leiser wird. 

"Wir als DFS können die Menge an Flugbewegungen und damit den Fluglärm im Bereich des Endanfluges nicht reduzieren", erklärte Sprecher Axel Raab am Dienstag (15.07.) in einer Mitteilung.

Fluglärm nur anders verteilen

"Wir können ihn nur anders verteilen, schaffen damit aber neue Betroffenheiten." Man müsse sich im Klaren sein, dass bei längeren Anflügen der Lärm nur verschoben werde. Hintergrund ist ein Zehn-Punkte-Plan, den der Umweltausschuss der Bürgerschaft beschlossen hatte.

Leisere Flugzeuge

Danach sollen verkürzte Landeanflüge, die von den Fluglotsen mit weniger als zehn Seemeilen (18,5 Kilometer) auf den Endanflug eingefädelt werden, in der Regel nicht mehr genehmigt werden. Außerdem sollen leisere Flugzeuge eingesetzt und lärmabhängige Landeentgelte geprüft werden. Der Beschluss fiel einstimmig, lediglich die Linke enthielt sich.

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Die Bewohner von Hamburg sollen künftig weniger Fluglärm ertragen müssen. Der Umweltausschuss beschloss neue Maßn ...

Zwischenbericht bis Oktober

Bis Ende Oktober sollen die zuständigen Behörden gemeinsam mit Flughafen, Flugsicherung und Fluglärmschutzkommission einen Zwischenbericht vorlegen. Die Möglichkeit, ein Flugzeug kürzer auf den Endanflug zu führen, sei ein wichtiges Mittel, den Flugverkehr sicher und flüssig abwickeln zu können, betonte die DFS.

Fluglärm verschiebt sich lediglich

Darüber hinaus verschiebe sich bei längeren Anflügen der Lärm lediglich. "Die Belastung für Orte unterhalb des Endanflugs wird damit auf der gesamten Länge erhöht. Werden einzelne Anflüge kürzer genommen, wird der Lärm mehr verteilt", hieß es. "Dies ist eine Grundsatzfrage, der sich die Gemeinden stellen müssen."

(dpa/mgä)

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