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Radio Hamburg

Esso-Neubau

Anwohner an der Planung beteiligt

Hamburg, 22.07.2014
Esso-Häuser, Screenshot Google, Reeperbahn, Spielbudenplatz

Der Abriss der Esso-Häuser wurde nicht mit Begeisterung willkommen geheißen. Nun sollen die Anwohner in die Planung mit einbezogen werden.

Das Bezirksamt Mitte hat sich mit dem Grundstückseigentümer Bayerische Hausbau auf ein Beteiligungsverfahren geeinigt.

Im Mai dieses Jahres sind die maroden Esso-Häuser am Spielbudenplatz abgerissen worden. Viel Begeisterung der ehemaligen Bewohner und Betroffener gab es von Anfang an nicht – sogar Demonstrationen sollten gegen den Abriss der Esso-Häuser helfen. Geholfen hat es nicht.

Nun hat das Bezirksamt Mitte und der Grundstückseigentümer Bayerische Hausbau sich auf ein Beteiligungsverfahren geeinigt. Das bedeutet, dass die Anwohner in großem Umfang an der Planung beteiligt werden sollen.

Bewohner mit einbezogen

Ob mit Zeichnungen, Bildern, Modellen aus Holz und sogar Knetmasse oder auch schriftlich – jeder Bewohner von St. Pauli soll die Chance haben das Areal mitzugestalten und seine Wünsche in den kommenden sechs Monaten abgeben. Um dies zu ermöglichen sind Hausbesuche und Online-Fragebögen geplant. Zudem kann man in der "PlanBude" – ein gläserner Container an der Ecke Taubenstraße – einen Blick auf das Gelände richten und mit Experten sprechen.
Die Vorschläge der Bewohner von St. Pauli fließen in die Vorgaben für den städtebaulichen Wettbewerb ein.

Diskussion um Sozialwohnungen

Zwischen der bayerischen Hausbau und dem Bezirk hat es in den vergangenen Monaten immer wieder Diskussionen über die Zahl der Sozialwohnung in dem geplanten Neubau gegeben – die Stadt hat 50 Prozent gefordert, der Investor zunächst nur ein Drittel geboten; zuletzt hat sich der Grundstückeiniger aber kompromissbereit gezeigt. Inzwischen haben sich beide Parteien neben dem Bau von 50 Prozent Sozialwohnungen zwar auf weitere Rahmenbedingungen geeinigt, sehen aber dennoch viel Spielraum.

(kr/tr/kl/pgo)

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