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Radio Hamburg

Festnahme

Mann dreht am Hauptbahnhof komplett durch

Hamburg, 08.07.2014
Polizei 660x350

Strafverfahren gegen den Beschuldigten wurden eingeleitet.

Er hatte keinen Fahrschein dabei - aber dafür 16 Handys in der Tasche, er schlug und biss. Ein Mann drehte am Hauptbahnhof völlig durch.

Am 07.07.2014 beging ein 34-jähriger Mann mehrere Straftaten und wurde nach Festnahme durch Streifenbeamte der Bundespolizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zur Haftprüfung der U-Haftanstalt zugeführt.

Kein Fahrschein - aber 16 Handys

Gegen 05.00 Uhr wurde der Mann durch DB-Mitarbeiter in einer S-Bahn zwischen den Stationen Berliner Tor und Hauptbahnhof ohne Fahrschein angetroffen. Angeforderte Bundespolizisten durchsuchten den 34-Jährigen auf dem Polizeirevier am Hauptbahnhof  nach Ausweispapieren und entdeckten insgesamt 16 Handys sowie einen Tablett Computer. Einen Eigentumsnachweis konnte der Mann nicht  vorweisen; die Gegenstände wurden sichergestellt. Der Beschuldigte wurde zunächst wieder entlassen.

Zündeln, Beißen, Schlagen

Der Mann zündete im weiteren Verlauf einen mit Zeitungen gefüllten Abfallbehälter vor dem Bundespolizeirevier an. Zeugen des Vorfalls wurden umgehend mit Faustschlägen attackiert. Einem DB-Mitarbeiter biss der Beschuldigte in den Arm und versuchte die Bekleidung des Geschädigten anzuzünden. Später warf der Beschuldigte mehrfach u.a. einen ca. 25 kg schweren Fuß zur Befestigung von Baustellenbeschilderungen gegen die Personaleingangstür des Polizeireviers.

Keine Einweisung ins Krankenhaus

Bundespolizisten nahmen den Mann fest und führten ihn dem Bundespolizeirevier zu. Während der polizeilichen Maßnahmen wurden die Polizeibeamten massiv beleidigt und bedroht. Der 34-Jährige wurde im weiteren Verlauf durch eine Ärztin des psychiatrischen  Notdienstes untersucht; eine Einweisung in ein Krankenhaus erfolgte nicht.

Strafverfahren

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der ghanaische Staatsangehörige zur Haftprüfung der U-Haftanstalt zugeführt. Gegen den Beschuldigten leiteten Bundespolizisten entsprechende Strafverfahren (Gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung, Beleidigung Verdacht auf Diebstahl/Hehlerei, Leistungserschleichung) ein.

(dpa/ama)

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