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Radio Hamburg

Kleiner Grasbrook

250-Kilo-Bombe im Hafen erfolgreich entschärft

Hamburg, 08.07.2014
Bombe Hafen Steinwerder Kampfmittelräumdienst Englandterminal

Die Bauarbeiten wurde im Hafen eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Am Dienstag (08.07) ist im Hamburger Hafen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe konnte entschärft werden.

Bei Bau- und Sondierungsarbeiten zum dritten Kreuzfahrtterminal im Hamburger Hafen ist am Dienstagvormittag (08.07) eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe befand sich auf einer Brachfläche an der Ecke Buchheisterstraße und Nehlsstraße im Kaiser-Wilhelm-Hafen im Stadtteil Kleiner Grasbrook.

Brenzlige Entschärfung

Da die Bombe mit einem gefährlichen chemischen Zünder ausgestattet war, konnte die Bombe vom Kampfmittelräumdienst nicht direkt entschärft werden. Laut Angaben der Feuerwehr handelte es sich bei dem Zünder um einen sehr empfindlichen Langzeit-Säure-Zünder, der am Mittag vorsichtig mit einem Hochdruckwasserschneider aus der Bombe geschnitten wurde. Wenn dies nicht geklappt hätte, hätte man den Zünder ferngesteuert auslösen müssen.

Evakuierungen

Gegenüber des Fundorts befindet sich das Englandterminal, an dem zum Zeitpunkt des Fundes ein Containerschiff lag. Das Schiff mit 22 Besatzungsmitgliedern musste evakuiert werden. Um den Fundort wurde eine Sperrzone von 300 Meter und eine Gefahrenzone von 500 Meter eingerichtet. Die Polizei hatte das Gebiet zwischenzeitlich großräumig abgesperrt und die umliegenden Gebäude der Werft "Blohm und Voss" evakuiert.

Regen erschwert Bergung

Nach Informationen der Feuerwehr sollte die Entschärfung etwa zwei Stunden dauern und am Dienstagnachmittag (08.07) beendet sein. Die Bergung der Bombe wurde aber durch starken Regen erschwert und verzögerte sich etwas. Inzwischen konnte die Bombe allerdings erfolgreich entschärft werden.

(dpa/san)

 

(san)

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