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Radio Hamburg

Kreuzfahrtbranche

Reedereien fordern Rabatt vom Senat

Hamburg, 07.07.2014
Kreuzfahrtterminal, Cruise Center, 3. Kreuzfahrtterminal

Das dritte Cruise-Center soll durch eine Passagierabgabe finanziert werden.

Das neue Cruise-Center am Kronprinzkai soll durch eine Passagierabgabe finanziert werden. Dagegen wehren sich jetzt die Reedereien.

Die Kreuzfahrtbranche boomt. So sehr, dass es im Hamburger Hafen einen dritten Terminal geben soll. Am Kronprinzkai in Steinwerder investiert der Senat derzeit rund 80 Millionen Euro. Finanziert werden soll das neue Cruise-Center durch eine sogenannte Passagierabgabe. Gegen die Pläne des Senats wehren sich jetzt aber die Reedereien.

Frauke Reining aus unserer Nachrichten-Redaktion: "9,25 Euro soll künftig jeder Kreuzfahrttourist zahlen, der in Hamburg von oder an Bord geht. Bei mehr als 600.000 Schiffspassagieren, die in diesem Jahr erwartet werden, vorrausichtlich eine einträgliche Gebühr.

Neu ist die Idee nicht. Die Passagierabgabe ist schon seit Ende 2012 im Gespräch. Die Abgabekosten müssen dann die Reedereien bei ihren Kunden kassieren. Laut NDR fordern sie aber als Ausgleich stattdessen einen Rabatt bei den Anlaufkosten im Hafen. Kein Gast ist bereit die Zusatzgebühr zu zahlen, behauptet Michael Ungerer, Chef der Kreuzfahrtreederei AIDA.

Die Kreuzfahrtindustrie beschert Hamburg schon jetzt einen dreistelligen Millionenbetrag, so Ungerer - dass viele Profitieren aber letztlich nur der Reeder oder der Gast zahlen muss, findet er ungerecht. Wirtschaftssenator Frank Horch bleibt gelassen. Einen begrenzten Rabatt schließt er nicht grundsätzlich aus, dass Hamburg nicht der billigste Standort ist, gleicht seiner Meinung nach aber die Qualität und Attraktivität der Stadt wieder aus."

(fr / ste)

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