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Radio Hamburg

Olympia in Hamburg?

Hamburger sind für eine Olympiabewerbung

Hamburg, 25.07.2014
RHH - Expired Image

Die Mehrheit der Hamburger ist für eine Olympiabewerbung Hamburgs.

Laut einer Umfrage der Initiative Markt- und Sozialforschung über die Vor- und Nachteile von Olympia in Hamburg, befürworten 73 Prozent der Befragten die Bewerbung.

Ein weiteres Puzzlesteinchen auf dem Weg zu einer möglichen Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 scheint gefunden. Wie eine Umfrage der Berliner Initiative Markt- und Sozialforschung zeigt, wäre ein Großteil für die Ausrichtung der Sportspiele. Es ist die erste Befragung dieser Art in Hamburg, die auf einer Basis von 500 Befragten in der Hansestadt die gesamte Hamburger Bevölkerung widerspiegelt. 

Breite Zustimmung für Olympia

Laut der Befragung würden 73 Prozent der Hamburger eine Olympiabewerbung der Hansestadt begrüßen. Jeder Dritte (33 Prozent) findet diese Idee sogar "sehr gut". Sollte Hamburg dann sogar den Zuschlag für die Spiele im Jahr 2024 oder 2028 erhalten, würde dies 69 Prozent der Hamburger mit Stolz erfüllen. 35 Prozent wären sogar "sehr stolz". Auch die Vorteile durch eine Bewerbung sehen die Hamburger. So glauben 82 Prozent, dass Hamburg seine Bedeutung in der Welt vergrößern könnte und knapp 80 Prozent sind der Meinung, dass sich die Spiele positiv auf die Wirtschaft und Infrastruktur der Hansestadt auswirken würden. 

Volksentscheid unbedingt notwendig

Die Stadt Hamburg hat ihre Kandidatur allerdings von einem Volksentscheid abhängig gemacht, was der Großteil der Hamburger begrüßt. So möchten 84 Prozent unbedingt über einen Volksentscheid in den Entscheidungsprozess einbezogen werden. Der Senat scheint mit seiner Aussage: "Wir wollen das gesamte Verfahren so transparent wie möglich halten. Alle Argumente für und gegen Olympia müssen auf den Tisch", mit dem Sportsenator Neumann warb, also auf dem richtigen Weg. Auch die Nachhaltigkeit möglicher Sommerspiele ist für viele Hanseaten wichtig. So sind mit 89 Prozent fast alle Befragten dafür noch vor der Kandidatur zur klären, was mit den Sportstätten und Gebäuden nach dem sportlichen Großereignis passieren soll. 

Finanzierung als Problem

Größte Hürde auf dem Weg zu einer Olympiabewerbung scheint die Finanzierung des Sportevents zu werden. Hier sind 73 Prozent aller Hamburger der Ansicht, dass das Projekt zu viel Geld kosten würde und an anderer Stelle besser investiert sei. Die Mehrheit sieht die Spiele lediglich als Prestigeobjekt, das als unnötig angesehen wird. Um Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer müsste sich die Stadt allerdings keine Sorgen machen, denn laut Umfrage können sich gegenwärtig 27 Prozent der Bürger vorstellen, als ehrenamtliche Helfer die Olympischen Spiele in Hamburg zu unterstützen.

Am Samstag (26.07) präsentiert die Initiative die Ergebnisse der Studie von 10:00 bis 18:00 Uhr in einem Informationszelt auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.

Lest auch: Olympia in Hamburg: Bürger sollen ihre Vorschläge einreichen

Von Freitag (04.07) an können die Bürger Hamburgs zu einer möglichen Olympiabewerbung der Hansestadt online Vorsc ...

(san)

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