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Radio Hamburg

Sauerstoffmangel

Fischsterben in der Elbe

Hamburg, 24.07.2014
RHH - Expired Image

Die Fische der Elbe sterben durch Sauerstoffmangel.

Der Elbe sterben die Fische weg: Aufgrund des aktuellen Sauerstoffmangels können Lachse, Aale, Meerforellen und Stinte nicht überleben.

Die Elbe führt immer weniger Sauerstoff: Seemanshöft maß zuletzt nur 1,5 Milligramm pro Liter - der Grenzwert zum Überleben der Fische liegt bei drei Milligramm. Das hat schlimme Folgen:  In der letzten Woche sind Fische im Gesamtgewicht von ca. 100 Tonnen verendet! Lachse, Aale, Stinte, Meerforellen, sie alle sind vom Sauerstoffmangel betroffen.

Situation extrem angespannt

"Das ist eine Katastrophe. Die Jungfische gehen kaputt", klagt Elbfischer Lothar Buckow gegenüber dem Abendblatt. Der Fluss ist von der Hamburger Hafengrenze bis 15 Kilometer elbabwärts vom Fischsterben betroffen. Die Umweltschutzorganisation BUND bewertet die Situation als "extrem angespannt".

Gründe

Doch was ist der Grund für das Fischsterben? Die Experten machen unter Anderem die verstärkte Algenblüte im ca. 24 Grad warmen Wasser der Elbe verantwortlich. Diese verbrauchen bei ihrer Zersetzung Sauerstoff, der den Fischen nun fehlt. Einer der Gründe für das vermehrte Algenwachstum könnte die hohe Nährstoffbelastung der Elbe durch die Düngemittel der Landwirtschaft und Klärwerke sein. Dennoch erwartet die Umweltbehörde ein "umfangreicheres Auftreten von toten Fischen" aufgrund der vorhergesagten Wetterveränderung am Wochenende nicht.

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(ama)

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