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Radio Hamburg

Tennisanlage Rothenbaum

Neue Tennisarena ab 2018?

Hamburg, 21.07.2014
Tennisarena Rothenbaum

Ob das Tennisstadion am Rothenbaum langfristig erhalten bleibt, steht noch in den Sternen.

Wie geht es mit dem Tennisstadion am Rothenbaum weiter? Wie das "Abendblatt" berichtet, könnte das gesamte Areal bald komplett umgestaltet werden.

Nach dem Ende des ATP-Turniers am Hamburger Rothenbaum geht die Diskussion um die Tennisarena in eine neue Runde. Der Club an der Alster möchte die Anlage modernisieren und hofft auf den Schwung der Hamburger Olympia-Bewerbung.

Beste Zeit hinter sich

Das Tennisstadion hat nach dem Ausbau 1997 die besten Tage hinter sich und muss dringend saniert werden. Besonders an der Dachkonstruktion stehen Nachbesserungen an. Wie das "Hamburger Abendblatt" soll das Stadion und das dazugehörige 30.000 Quadratmeter große Areal in naher Zukunft erneuert werden. Das "Tennis-Magazin" ging gar einen Schritt weiter und forderte: "Reißt die Schüssel ab!" Ob es tatsächlich so weit kommt, ist noch nicht klar. Möglich wäre ein kompletter Neubau des Stadions allerdings.

Jahrzehntelange Diskussion

Die Debatte um den Neubau des Stadions ins nicht neu, es gibt sie spätestens, seit das Stadion 1997 auf das Fassungsvermögen von 13 200 Besuchern ausgebaut wurde. Auch der Eimsbütteler Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke stört sich an der Tennisschüssel zwischen Hallerstraße, Rothenbaumchaussee und Mittelweg: "Die Schüssel stört im Stadtbild."

Olympia als Chance für Neubau

Mit der möglichen Olympiabewerbung Hamburgs bekommt die Diskussion um den Neubau jetzt wieder neue Nahrung. "Jetzt ist die Chance da", sagt Christian Bock, Vorstand für Gebäudemanagement beim Club an der Alster. Der traditionsreiche Hamburger Tennis- und Hockeyverein ist auf der Anlage beheimatet und hat dem Deutschen Tennis Bund (DTB) das Erbbaurecht abgekauft - darf also mit Einverständnis des Eigentürmers, der Stadt Hamburg, auf dem Gelände bauen. Und der Club sieht seine Chancen steigen, da Hamburg eine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 in Erwägung zieht, in der ein eigenes Tennisstadion als wichtigem Baustein angesehen wird.

Stadion mit 7.500 Sitzplätzen

Der Club an der Alster würde statt umfangreicher Sanierungsarbeiten lieber das ganze Stadion abreißen und gleich wieder neu bauen. Geplant ist ein ganz neues Tennis- und Hockeyzentrum am Rothenbaum. Kernstück soll ein 3000 Besucher fassendes Stadion sein, das für das Tennisturnier mit mobilen Tribünen auf ein Fassungsvermögen von 7500 Zuschauern erweitert werden kann. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie wurde im Frühjahr durchgeführt. Die niedrige zweistellige Millionensumme für Abriss und Neubau könne der Club stemmen, sagt Bock, 2017 könnten die Bauarbeiten beginnen.

Einige Hürden zu überwinden

Bevor am Rothenbaum allerdings die Bagger rollen können, muss der Club einige Hindernisse aus dem Weg räumen. Vor dem Bau müssen alle weiteren beteiligten Parteien berücksichtigt werden: Neben Stadt und Bezirk auch der DTB als Mieter und die Veranstaltungsagentur HSE samt Turnierdirektor Michael Stich als Lizenznehmer. Geht es nach dem Club an der Alster, sollten alle eine Absichtserklärung unterschreiben, das Tennisturnier am Rothenbaum langfristig erhalten zu wollen - auf der Anlage, nicht in dem Stadion.

(dpa/san)

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