Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Flüchtlinge

Großer Andrang vor Harburger Anlaufstelle

Hamburg, 24.06.2014
Zentrale Anlaufstelle, Flüchtlinge, Harburg, Altes Postamt, Harburger Bahnhof

Vor der neuen zentralen Anlaufstelle in Harburg ist der Andrang der Flüchtlinge groß.

In Hamburg werden bald 14.000 Flüchtlinge leben. Doch mit der Unterbringung wird es immer problematischer.

Bald werden 14.000 Flüchtlinge in Hamburg leben. Was die Möglichkeiten zur Unterbringung angeht, stehen wir mit dem Rücken zur Wand, sagt Sozialsenator Scheele.

Flüchtlingsheime nicht wirklich willkommen

Problematisch ist vor allem, dass - selbst wo noch Platz vorhanden ist - Flüchtlingsheime nicht wirklich willkommen sind. Allein die jetzt schon bestehenden 10.000 Plätze sind teils erst nach langen Diskussionen mit Nachbarn eingerichtet worden.

Großer Andrang vor zentraler Anlaufstelle

Auch in der neuen zentralen Anlaufstelle für Flüchtlinge in Harburg ist der Andrang groß. Auch dort sind die Ressourcen knapp, wie unser Reporter Daniel Wüstenberg weiß: "Mir wird hier in Harburg vor den zentralen Erstaufnahme die ganze Flüchtlingsproblematik in Hamburg deutlich. Während einige Flüchtlinge, die über Italien zu uns in die Stadt gekommen sind, seit Monaten keinen Asylantrag gestellt haben, haben es die, die den vorgesehene Weg gehen, schwer.

Sie kommen aus Syrien oder Afghanistan und suchen bei uns Zuflucht vor Krieg oder Verfolgung. Und bei vielen Wartenden, mit denen ich gesprochen habe, ist die Duldung oder Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen und sie brauchen dringend neue Dokumente, da sie sich derzeit illegal in Deutschland aufhalten und Angst vor Polizeikontrollen haben.

Sie berichten mir, dass sie hier schon das vierte, fünfte oder gar zehnte Mal anstehen, aber nie zu einem Sachbearbeiter vorkommen. Die Menschen bemängeln schlechte Organisation und zu wenig Personal in der zentralen Erstaufnahme. Ausbaden müssen dann zunächst die Sicherheitsleute, an denen sich der Frust der zermürbenden Warterei hier heute Morgen schon mehrmals lautstark entladen hat."

(rh /dw / ste)

Lest auch: Altes Harburger Postamt: Neue Unterkunft für Flüchtlinge

Im ehemaligen Harburger Postamt hat die neue zentrale Erstaufnahmestelle für bis zu 250 Flüchtlinge geöffnet.

comments powered by Disqus