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Radio Hamburg

Grüner und wohnfreundlicher

Hamburgs Innenstadt in 30 Jahren

Hamburg, 05.06.2014
Alsterfontäne

Die Hamburger Innenstadt soll in den nächsten 30 Jahren kräftige aufgewertet werden.

Stadtentwicklungsenatorin Jutta Blankau (SPD) und Oberbaudirektor Jörn Walter haben das Konzept für die Entwicklung der Hamburger Innenstadt vorgestellt.

Bereits seit über vier Jahren werkelt man im Rathaus zusammen mit Stadtplanern an einem Gesamtplan für die Entwicklung der Hamburger Innenstadt, bestehend aus Altstadt, Neustadt, HafenCity und Speicherstadt, vorsieht. In dem jetzt veröffentlichten 160 Seiten starken Innenstadt-Konzept wurde eine Vision für Hamburgs City in 20 bis 30 Jahren entwickelt. "Mit einer Vielzahl von Maßnahmen wollen wir die Innenstadt langfristig stärken", so Städtebausenatorin Jutta Blankau (SPD) bei der Präsentation des Berichts.

Deutlich mehr Wohnraum

Im Zentrum des Berichts steht der Plan das innerstädtische Wohnen weiter zu fokussieren. Momentan leben im Innenstadtbereich gerade einmal 14.000 Menschen. In bereits 30 Jahren soll sich diese Zahl laut Blankau auf bis zu 30.000 Einwohner verdoppelt haben. Wenn man bedenkt, dass vor dem Zweiten Weltkrieg 60.000 Menschen zwischen den alten Wallanlagen gelebt haben, ist dies eine immer noch vergleichsweise kleine Zahl. In Zukunft sollen am Hafenrand, etwa auf der Cremon-Insel sowie am Grimm, neue Wohnhäuser entstehen. Erklärtes Ziel ist es außerdem, dass in Zukunft bis zu 15.000 Menschen allein in der HafenCity wohnen sollen.

Verschmelzung der Stadtteile

Daneben fordert der Bericht eine städtebauliche Verschmelzung der alten und neuen Teil der Innenstadt. Im Fokus steht hierbei die HafenCity besser an die Altstadt anzubinden, da dadurch die Fläche der Innenstadt um bis zu 40 Prozent erweitert wird. Dabei sind den Städteplanern vor allem die mehrspurige Willy-Brandt und Ludwig-Ehrhardt-Straße ein Dorn im Auge. Diese trennen die heutige Innenstadt von dem neuen Quartier am Hafen und stellen damit eine schwer zu überwindende Barriere dar. In den kommenden Jahren sollen die Straßen deshalb in eine Art Boulevard mit mehr Grün, Geschäften, besseren Querungsmöglichkeiten und mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer verwandelt werden. 

Weniger Autoverkehr, mehr grün

Passend dazu werden in dem Stadtentwicklungsplan zwei weitere Ziele formuliert. So soll der Innenstadtbereich insgesamt grüner werden und den Autoverkehr aus dem Zentrum zurückzudrängen. Die Zahl der Parkplätze soll zwar konstant bleiben, jedoch durch mehr Tiefgaragen unter die Erde verlegt werden. Auf den frei werdenden Flächen plant die Stadt neue Plätze und Grünflächen. Auch alte, bisher vernachlässigte Plätze in der Innenstadt, wie der Hachmannplatz oder Burchardplatz am Chilehaus, sollen im Zuge dessen aufgewertet werden.

Historisches Bild soll bestehen bleiben

Wichtig war es der Stadtentwicklungssenatorin und dem Oberbaudirektor zu betonen, dass die historische Silhouette der Innenstadt mit ihren Kirchentürmen auf jeden Fall gewahrt werden soll. So dürfe auch in Zukunft kein Hochhaus das Bild der Innenstadt zerstören. Mehr als 60 Meter hoch werden die Häuser damit auf keinen Fall werden.

Das ganze Innenstadtkonzept gibt es auch auf der Internetseite der Stadt Hamburg.

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(san)

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