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Radio Hamburg

Hitze und Gewitter

Hamburg weitgehend von Schäden verschont

Hamburg, 10.06.2014
Unwetter Hörerfoto Hamburg Gewitter

Blitze und Donner zogen am Pfingst-Wochenende über Hamburg.

Rekord-Hitze und schwere Gewitter haben Deutschland am Pfingst-Wochenende zugesetzt. In Nordrhein-Westfalen kamen fünf Menschen ums Leben.

Gleich vier Blitzeinschläge binnen kurzer Zeit in Rahlstedt haben die Feuerwehr am Montagabend (9.06) auf Trab gehalten. Alle vier Einschläge in Wohnhäuser erfolgten in zwei Straßenzügen in einem Umkreis von rund einem Quadratkilometer, wie
ein Feuerwehrsprecher sagte. Er fügte hinzu: "Das war schon außergewöhnlich." Verletzt wurde dabei niemand. 

In einem Haus brannte nach dem Blitzeinschlag das Dach in etwa vier Metern Ausdehnung. Bei einem anderen Haus gab es einen Schwelbrand auf dem Dach. In einem weiteren Haus wurde die Telefonanlage durch den Blitz beschädigt. Wie auch im vierten Fall gab es dort kein Feuer.

Unwetter am Dienstag erwartet

Das Unwetter am Montagabend (9.06) hat in Hamburg jedoch keine schwerwiegenden Folgen gehabt. Die Feuerwehr verzeichnete am Abend nicht mehr Einsätze als sonst. Auch für Dienstagnachmittag (10.06) sind Gewitter angesagt. Vom Emsland her zieht ein Unwetter gen Norden. Ob es Hamburg auch erreichen wird, ist noch unklar. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Hagelkörnern mit einer Größe von bis zu drei Zentimetern.

Fünf Tote in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen hatten die schweren Gewitter dramatischere Folgen. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. An vielen Häusern und Autos sorgten Sturmböen, Blitzeinschläge und Hagel für Schäden. Flugzeuge konnten zeitweise nicht mehr abheben, Züge wurden gestoppt, auf Autobahnen lagen umgestürzte Bäume. Die Polizei des Bundeslandes war nach eigenen Angaben mit allen Beamten im Einsatz, die zur Verfügung standen. Auch die Feuerwehren waren stundenlang unterwegs, um allen Hilferufen nachzukommen. Erst in der Nacht zum Dienstag wurde es am Himmel etwas ruhiger - die Unwetter zogen weiter in Richtung Nordosten, fielen dort aber weniger heftig aus. 

Kölner Radfahrer von Baum erschlagen

In Düsseldorf verloren drei Menschen in einem Gartenhaus ihr Leben. Das bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr der Nachrichtenagentur dpa. Sie hatten Zuflucht vor dem Unwetter gesucht, als eine schwere Pappel auf das Haus stürzte. Die Einsatzkräfte konnten noch zwei Schwerverletzte und einen Leichtverletzten aus den Trümmern retten. Zuvor hatte bereits die Kölner Polizei berichtet, dass ein Radfahrer in der Domstadt von einem Baum erschlagen worden sei. In Essen starb ein Mann vermutlich bei Aufräumarbeiten. Er hatte nach ersten Informationen der Polizei kurz vor Mitternacht versucht, eine Straße zu räumen. 

(dpa/mgä)

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