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Radio Hamburg

Warnung vor Cybermobbing

Bessere Aufklärung über Sexting

Hamburg, 15.06.2014
RHH - Expired Image

Wenn das Foto einmal verschickt ist, kann jeder, der es erhalten hat mit ein paar Klicks weitersenden.

Hamburgs Schulbehörde will besser über das sogenannte Sexting aufklären. Dabei handelt es sich um Cybermobbing mittels selbst versendete Nacktfotos.

Sexting ist eine Form des Cybermobbings. Dabei geht um Folgendes: Jugendliche leiten Nacktfotos von sich über soziale Netzwerke an Freunde oder Bekannte weiter und werden anschließend mit den Fotos erpresst oder im Internet gemobbt.

Scham spielt Tätern in die Karten

Das Problem dabei ist, dass die Täter schwer auszumachen sind. Auch das Schamgefühl der betroffenen Schüler sowie deren Eltern bringt die Sexting-Opfer häufig zum Schweigen. Dabei handelt es sich hierbei um die Verletzung des Urheberrechts und des höchstpersönlichen Lebensbereichs. Diese Verletzungen sind also durchaus strafbar.

Jeder fünfte Jugendliche

Wie akut der Trend ist, nackt oder leichtbekleidete Fotos von sich zu versenden, zeigt eine Studie aus den USA. Jeder fünfte Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren hat demnach bereits ein intimes Foto von sich via Smartphone verschickt.

Internetauftritt "Zu nah dran"

Hamburger Schulen warnen seit Monaten vor dieser Art von Cybermobbing. Nach Informationen der Zeitung "Die Welt" plant die Schulbehörde nun zusammen mit den Beratungsstellen und dem Jugendinformationszentrum einen Internetauftritt mit dem Namen "Zu nah dran". Dort soll über diese Problematik Sexting informiert werden. Die Justizbehörde plant außerdem eine Gesetzesinitiative zur besseren Bekämpfung von Cybermobbing.

(tr/kru)

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