Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Weltweiter Taxistreik

Hamburger Taxifahrer protestieren in der City

Hamburg, 11.06.2014
Taxistreik Autokorso Mönckebergstraße Juni 2014

Am Mittwochmittag (11.06) 12:00 Uhr streiken die Hamburger Taxifahrer in der Innenstadt gegen ihre Konkurrenz aus dem Internet.

Auch in Hamburg streiken die Taxifahrer am Mittwoch (11.06) gegen ihre Konkurrenz durch Apps. Mit einem Autokorso zogen die Fahrer durch die Innenstadt.

Weltweit demonstrieren Taxifahrer am Mittwoch (11.06) gegen neue Konkurrenz aus dem Internet. Dazu zogen die Fahrer ab den Mittagsstunden in Städten wie Berlin, Köln und London in Autokorsos durch die Innenstädte. Auch in Hamburg fuhren die Taxifahrer mit rund 200 Autos ab 12 Uhr durch die Alt- und Neustadt sowie die HafenCity.

Verkehrschaos in der Innenstadt

Ab 12 Uhr waren die Hamburger Taxifahrer lautstark in der Innenstadt unterwegs. Los ging es in der Glacischaussee am Heiligengeistfeld, bevor der Autokorso dann Richtung Innenstadt vorbei am Hamburger Rathaus Richtung HafenCity unterwegs war. Gegen 14:30 Uhr werden die Fahrer über die Shanghaiallee in der Hongkongstraße eintreffen. Dort findet dann bis etwa 16:00 Uhr die Abschlusskundgebung vor dem Firmensitz von "WunderCar" statt. Während der gesamten Demonstration ist in der Innenstadt mit Vollsperrungen und teils erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Konkurrenz aus dem Web

Der Grund für die groß angelegte Demonstration ist schwerwiegend. Die Taxifahrer sehen ihr Geschäft von neuen Anbietern bedroht, die über Handy-Apps private Fahrer vermitteln. Dazu zählen unter anderem Unternehmen wie "Uber" aus den USA oder das Hamburger Start-Up "WunderCar". In London soll durch den Protest für mehrere Stunden die gesamte Innenstadt lahmgelegt werden.

WunderCar und Uber bereits verboten

Inzwischen hat die Hamburger Taxiaufsicht "Wundercar" zwar untersagt, Fahrten zu vermitteln und auch das Angebot des  Unternehmens "Uber" ist schon von mehreren deutschen Gerichten verboten worden, die Unternehmen sind jedoch weiterhin der Ansicht, legal zu handeln und den Taxikunden eine günstige Alternative zu bieten und wollen nicht von ihrer Geschäftsidee abweichen. Die Hamburger Taxiunternehmen kritisieren unter anderem, dass die neuen Konkurrenten mit Fahrern ohne den benötigten Personenbeförderungsschein und mit Autos ohne Konzession auf den Straßen unterwegs sind. Demnach fehlt es häufig an Versicherungsschutz und die neuen Angebote führen zur Zunahme von Schwarzarbeit.

(dpa/san)

comments powered by Disqus