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Radio Hamburg

Lampedusa In Hamburg

Demonstration am Samstag

Hamburg, 01.03.2014
Demo, Hamburg, Lampedusa, Flüchtlinge, Rathausmarkt

Die Gruppe "Lampedusa in Hamburg" will sich weiterhin für ein allgemeines Bleiberecht für Flüchtlingsgruppen einsetzen.  

Am 01. März gegen 13 Uhr startet eine Demonstration für ein dauerhaftes Bleiberecht. Insgesamt wird mit rund 5.000 Teilnehmern gerechnet.

Die Flüchtlingsgruppe "Lampedusa in Hamburg" ruft für diesen Samstag zu einer Demonstration für ein dauerhaftes Bleiberecht auf. "Wir wollen am 1. März eine laute, bunte, entschlossene Parade für unsere Rechte auf die Straße bringen", erklärte die Gruppe auf ihrer Homepage. Angemeldet seien rund 5.000 Teilnehmer, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag auf Anfrage und fügte an: "Das ist auch realistisch."

5.000 erwartete Teilnehmer

Insgesamt rechne die Polizei mit einem friedlichen Verlauf. "Wenn die Flüchtlinge selbst bei der Demonstration waren, hatten wir bislang nie Ausschreitungen." Zum Abschluss der um 13.00 Uhr auf dem Hachmannplatz am Hamburger Hauptbahnhof startenden Demonstration ist ein Konzert geplant. Der Gruppe "Lampedusa in Hamburg" gehören nach eigenen Angaben rund 300 Flüchtlinge an, die Anfang 2013 über die italienische Insel Lampedusa nach Hamburg gekommen waren. Ein Teil von ihnen lebt seit nunmehr rund neun Monaten unter dem Schutz der St.-Pauli-Kirche. Während im vergangenen Sommer und Herbst noch rund 80 Flüchtlinge auf dem Boden der Kirche übernachteten, sind 52 von ihnen inzwischen in beheizten Containern in der Nähe mehrerer Kirchen untergebracht.

50 Flüchtlinge haben bereits eine Duldung

Die Anmelder der Demonstration machen sich seit Monaten für eine Gruppenanerkennung nach Paragraf 23 des Aufenthaltsgesetzes stark - was der SPD-Senat bislang strikt ablehnt. Er verlangt nach wie vor eine Einzelfallprüfung. Laut Innenbehörde haben inzwischen fast 70 Flüchtlinge einen Antrag auf Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen gestellt, fast 50 hätten eine Duldung erhalten. Zu ihnen zählen auch jene, die von der St.-Pauli-Kirche betreut werden.

(dpa/fbu)

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