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Radio Hamburg

Langzeitarbeitslose

Sozialsenator will Ende der Beschäftigungstherapie

Hamburg, 17.03.2014
Bundesagentur für Arbeit, Zentrale, Arbeitsamt

Hamburgs Sozialsenator Scheele will bestimmte Ein-Euro-Jobs abschaffen.

Gut dreitausend Menschen arbeiten hier in Hamburg in so genannten Ein-Euro-Jobs. Bestimmte Jobs davon will Hamburgs Sozialsenator Scheele abschaffen.

Gut dreitausend Menschen arbeiten hier in Hamburg in so genannten Ein-Euro-Jobs. Erledigen also für rund 1,50 Euro pro Stunde zusätzliche Aufgaben, die wirtschaftlich keinen eigenen Sinn haben. Die Langzeitarbeitslosen Ein-Euro-Jobber sollen wieder ans Arbeiten herangeführt werden, echten Firmen aber keine Aufträge wegnehmen. Absurd, findet Hamburgs Sozialsenator Scheele und spricht sich nun für die Abschaffung bestimmter Ein-Euro-Jobs aus.

„Nicht motivationsfördernd“

"Wenn Bilder auf Wände gemalt, dann aber wieder übergestrichen werden müssen, wenn Kanus gebaut, aber nicht zu Wasser gelassen werden dürfen, stehen wir vor einer Infantilisierung der Arbeitsmarktpolitik", schreibt Scheele in einem Brief an den Bundesrechnungshof, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Auf gut Deutsch: er hält das für Kinderkram und für nicht motivationsfördernd. Der Bundesrechnungshof kontrolliert, ob die Jobcenter ihren Ein-Euro-Jobbern wirklich nur Arbeiten zuweisen, die nicht in die reale Wirtschaft eingreifen und nicht einfach nur zum Geldsparen für Gemeinden oder Wohlfahrtsorganisationen gedacht sind. Scheele will, dass die Rechnungsprüfer die Kriterien nicht mehr ganz so eng auslegen und Ein-Euro-Jobber Tätigkeiten ausführen dürfen, die näher am echten Berufsleben sind.

Der große Boom von Ein-Euro-Jobs für Langzeitarbeitslos ist allerdings ohnehin vorbei, seit die Bundesagentur für Arbeit diese weniger fördert und mehr auf Weiterbildung setzt.

(rh / ms / ste)

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