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Radio Hamburg

Missbrauchsvorwürfe

Lehrer zu Geldstrafe verurteilt

Hamburg, 02.03.2014
RHH - Expired Image

Ein Hamburger Lehrer muss nun doch vor Gericht, er hatte Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt.

Monatelang ermittelte die Staatsanwaltschaft nach einer Klassenreise auf Sylt gegen einen Lehrer. Missbrauchsvorwürfe bestätigten sich schließlich nicht.

Ein Hamburger Lehrer kommt wegen einer Klassenreise auf die Nordseeinsel Sylt nun doch vor Gericht. Der 47-Jährige hat Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt, wie Gerichtssprecherin Ruth Hütteroth - daher wird der Fall öffentlich verhandelt.

Strafbefehl gegen Lehrer

Ein Termin für den Prozess vor dem Amtsgericht steht bisher nicht fest. Das Amtsgericht hatte einen Strafbefehl gegen den Pädagogen wegen Beleidigung und Körperverletzung im Amt in einem minderschweren Fall verhängt. Darin wurde der 47-Jährige zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 80 Euro verurteilt. Mitte vergangenen Jahres waren schwere Vorwürfe gegen den Lehrer erhoben worden: Bei der Klassenfahrt sollte er Jungen sexuell missbraucht haben. Der Pädagoge war mit der fünften Klasse eines Gymnasiums in dem Jugenderholungsheim Puan Klent. Nach monatelangen Ermittlungen bestätigten sich die Missbrauchsvorwürfe allerdings nicht.

Keine sexuellen Handlungen verübt

Die Hamburger Staatsanwaltschaft sah nur noch den hinreichenden Tatverdacht, dass der 47-Jährige einem Schüler während der Klassenreise auf den Rücken geschlagen habe. Außerdem soll er einem anderen Schüler vor Zeugen in den Genitalbereich gegriffen haben - dies wertete die Behörde nicht als sexuelle Handlung, sondern als sogenannte tätliche Beleidigung. Mit einem Strafbefehl kann es ohne mündliche Hauptverhandlung zu einer rechtskräftigen Verurteilung kommen. Damit soll bei geringfügigen Delikten ein langwieriger Gerichtsprozess vermieden werden.

(dpa/fbu)

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