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Radio Hamburg

Fall Yagmur

Verweigern Mitarbeiter von Jugendämtern Aussage?

Hamburg, 15.05.2014
RHH - Expired Image

Vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall der getöteten Yagmur werden Mitarbeiterinnen der zuständigen Jugendämter als Zeugen gehört.

Im Untersuchungsausschuss zum Tod der dreijährigen Yagmur werden Mitarbeiter der zuständigen Jugendämter voraussichtlich die Aussage verweigern.

Die Mitarbeiterinnen sind am Donnerstag (15.05) als Zeugen zur Vernehmung geladen. Sie hätten aber im Vorfeld erklärt, dass sie die Aussage verweigern würden, sagte der Vorsitzende André Trepoll (CDU) am Mittwoch (14.05). Lediglich von einer Mitarbeiterin des Allgemeinen Soziales Dienstes (ASD) der Jugendämter aus Bergedorf werden Angaben erwartet.

Befragung der Mitarbeiterinnen nicht öffentlich

Jedoch werde die Sitzung während der Befragung der insgesamt fünf ASD-Mitarbeiterinnen nicht öffentlich sein, erklärte Trepoll. Gegen einige von ihnen laufen nach Angaben des CDU-Abgeordneten staatsanwaltschaftliche Ermittlungen. Öffentlich soll zum Abschluss der Sitzung lediglich die Vernehmung einer Kinderärztin sein. 

Mordanklage gegen Yagmurs Mutter

Yagmur war am 18. Dezember 2013 an den Folgen eines Leberrisses gestorben. Gegen die Mutter wurde inzwischen Mordanklage erhoben. Der Vater sitzt in Untersuchungshaft, weil er seiner Tochter nicht geholfen haben soll. Yagmur wurde seit ihrer Geburt von verschiedenen Jugendämtern betreut. Einigen Mitarbeiterinnen werden schwere Versäumnisse vorgeworfen.

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(dpa/mgä)

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