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Radio Hamburg

Feuer-Drama

Familienvater darf in Hamburg bleiben

Hamburg, 15.05.2014
Drei Tote nach Feuer in Eimsbüttel

Der 30-Jährige hatte bei einem Brand sein Frau und beide Söhne verloren.

Ein von der Ausweisung bedrohter Pakistaner, der bei einem Brand Frau und Kinder verloren hat, darf in Hamburg bleiben. 

Die Härtefallkommission der Hamburgischen Bürgerschaft entschied sich am Donnerstag einstimmig dafür, die Innenbehörde um eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für den 30-Jährigen zu ersuchen.

Der Vorsitzende der geheim tagenden Kommission, Sören Schumacher, bestätigte einen Bericht des "Hamburger Abendblatts": "Ich freue mich, dass wir ohne Diskussion ein einstimmiges Ergebnis erzielen konnten."

Frau und Kinder bei Brand gestorben

Bei dem Brand am 5. Februar in einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Eimsbüttel waren die 33-jährige Frau des Pakistaners und seine beiden sechs und sieben Jahre alten Söhne ums Leben gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte ein 13-Jähriger in dem Mehrfamilienhaus das Feuer gelegt.

Junge legte Feuer am Todestag seines Vaters

"Ich empfinde keinen Hass für ihn", sagte der Familienvater dem Blatt. Der Junge habe auch ein schweres Schicksal, schließlich habe er das Feuer am Todestag seines Vaters gelegt. Der 30-Jährige hatte sich 16 Jahre um eine Aufenthaltserlaubnis bemüht. Mehrere Asylanträge seien abgelehnt und seine Duldungen immer nur befristet verlängert worden.

Nachdem er nun auch arbeiten dürfe, wolle er sich jetzt einen Job suchen. "Ich möchte gerne in der Gastronomie arbeiten", sagte er der Zeitung.

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