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Radio Hamburg

Hamburger Wohnungsmarkt

Neu-Hamburger zieht es nach Hamm und Horn

Hamburg, 08.05.2014
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Bevor junge Neu-Hamburger in die Innenstadt ziehen, zieht es sie in äußere Stadtteile wie Hamm und Horn.

Nach Aussage der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde ziehen junge Neu-Hamburger vor allem in weiter vom Zentrum entfernte Stadtteile. 

Jedes Jahr ziehen knapp 40.000 Menschen in die Hansestadt. Vor allem strömen junge Menschen zwischen 18- und 29 nach Hamburg. Nach einer Studie der Stadtentwicklungsbehörde und der Hamburger Wohnungswirtschaft zur Nachfrage nach innerstädtischen Wohnstandorten sind bei Neu-Hamburger vor allem Stadtteile fernab des Stadtzentrums beliebt. Am Mittwoch (07.05) wurde die Studie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Hamm, Horn und Wilhelmsburg vorn dabei

Gerade Berufsanfänger, Studierende und Auszubildende zieht es in die Stadt zwischen Alster und Elbe. Laut der Statistik ziehen Zuzügler dabei meist in weiter vom Stadtzentrum entfernte Stadtteile wie Hamm oder Horn sowie südlich der Elbe. "Zuzügler von außerhalb, die den Markt tendenziell weniger gut kennen, können in der Regel ihre Idealvorstellung einer Wohnung nicht sofort umsetzen", so die Studie. Erst wenn die Neuankömmlinge einige Zeit in Hamburg verbracht hätten, würde sich die Suche nach einer Wohnung auf zentrumsnahe Stadtteile wie Winterhude, Eimsbüttel, Barmbek und Ottensen konzentrieren.

Äußere Stadtteile als Übergangslösung

"Es kann angenommen werden, dass die äußeren Stadtteile als Übergangslösung und nach einer Phase der Orientierung am Hamburger Wohnungsmarkt Gebiete der inneren Stadt als Wohnort gewählt werden", erläutert die Studie die Wanderungsbewegungen innerhalb Hamburgs. Da Neu-Hamburger die Hansestadt noch kaum kennen würden und nur wenig Zeit für die Wohnungssuche hätten, würden die Zuzügler Abstriche in Ausstattung und Lage ihrer ersten Wohnung machen. Die hohen Mietpreise in der Innenstadt tun dazu ihr übrigens.

Ältere Menschen ziehen in die Randbezirke

Während es junge Hamburger in die Innenstadt zieht, ist die Entwicklung bei den 30- bis 44-Jährigen genau umgekehrt. Hier sind besonders äußere und grüne Stadtteile beliebt.

Hamburger Wohnungsmarkt entspannt sich

Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD) präsentierte außerdem am Mittwoch (07.05) die Ergebnisse des Wohnungsbauprogrammes des SPD-Senats, wonach jährlich bis zu 6.000 neue Wohnungen errichtet werden sollen. Demnach zeige das Programm erste positive Effekte. In Zukunft werde sich die Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt mittelfristig für Wohnungssuchende aller Einkommensklassen sichtlich entspannen.

(san)

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