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Radio Hamburg

Wetter in Hamburg

Der Mai wird noch richtig sommerlich

Hamburg, 15.05.2014
001-Frühling-Binnenalster gecroppt keine Bilderserie

Am Wochenende können sich die Hamburger wieder über mehr Sonne und mildere Temperaturen freuen.

Der Wonnemonat dreht in seinen letzten beiden Wochen noch richtig auf. Bislang war der Mai 2014 zu nass und auch zu kalt.

Zu Beginn der kommenden Woche vollzieht sich eine grundlegende Umstellung der Wetterlage und es wird sommerlich! Das Hoch "Steffen" verlagert seinen Schwerpunkt in Richtung Finnland und die Temperaturen steigen dann mit 20 bis 26 Grad landesweit auf ein frühsommerliches bis sommerliches Niveau an. Aufgrund der schwachen Luftdruckverhältnisse muss aber in einer feuchten Luftmasse gebietsweise mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. Aufgrund des bereits hohen Sonnenstands und der warmen Luftmasse ist im Laufe der nächsten Woche selbst das Erreichen der 30-Grad-Marke entlang des Oberrheins nicht ausgeschlossen.

Bereits am Wochenende wird es wieder schön

Besonders der Nordwesten Deutschlands profitiert am Wochenende von Hochdruckgebiet "Steffen", das sich langsam von Großbritannien zur Nordsee bewegt und für recht freundliches Wetter sorgt. Je weiter man hingegen nach Südosten kommt, ist der Einfluss des Unwettertiefs über dem Balkan in Form von Wolken, zeitweisem Regen und tieferen Temperaturen zu spüren. So erreichen die Höchstwerte nordwestlich einer Linie von der Uckermark bis zum Schwarzwald am Samstag 20 bis 22 Grad, während die Temperaturen speziell in Bayern und Sachsen meist deutlich unterhalb der 20-Grad-Marke, bei längerem Regen sogar unterhalb der 10-Grad-Marke verharren. Die meisten Sonnenstunden werden am Wochenende aufgrund der geringsten Entfernung zum Hochdruckgebiet untypischerweise entlang der Nordseeküste erwartet.

Extreme Niederschläge in Südosteuropa

In Südosteuropa sorgt das für die Jahreszeit ungewöhnlich starke Tief "Yvette" für zum Teil unwetterartige Niederschläge. Besonders betroffen sind die Länder Bosnien-Herzegowina und Serbien, wo bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter in nur drei Tagen fallen und Überschwemmungen, Hochwasser und Erdrutsche nach sich ziehen können. Auch in Teilen Österreichs sind die Auswirkungen mit örtlich bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter, Orkanböen und starken Schneefällen in höheren Lagen spürbar.

Geboren wurde "Yvette" Anfang der Woche als Tief über dem Golf von Genua. Im Grenzbereich zwischen kühlen und feuchtwarmen Luftmassen fand "Yvette" ideale Bedingungen vor und konnte sich auf dem Weg nach Südosteuropa deutlich verstärken.

Letzter Tag der Eisheiligen

In der Nacht zum Freitag ist örtlich noch mit Werten um null Grad und damit auch mit leichtem Bodenfrost zu rechnen. Der Grund ist die zuvor eingeflossene Kaltluft, die unter dem Einfluss von Hoch "Steffen" in der Nacht weiter auskühlt. Kalte Luft ist nämlich schwerer und somit träger als warme Luft, weshalb es also eine gewisse Zeit dauert, bis diese Kaltluft ausgeräumt ist. In der kommenden Woche sind aufgrund der Umstellung der Wetterlage und der immer kürzer werdenden Nächte keine Fröste mehr in Sicht.

Aprilwetter im Mai – Halbzeitbilanz für den Wonnemonat

Zahlreiche Tiefausläufer sorgten vielerorts für eine kühle und ausgesprochen nasse erste Maihälfte, sodass vor allem in Teilen des Nordwestens das Niederschlagsmittel für Mai in nur wenigen Tagen überschritten wurde. Gleichzeitig fielen die Regenmengen durch die Schauer und Gewitter lokal sehr unterschiedlich aus. Das Temperaturniveau war für die erste Maihälfte zwar nur etwas zu niedrig, kam uns aber besonders durch die zuvor höheren Werte im April noch kälter vor. (apr)

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