Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Fall Yagmur

Anklage und Verteidigung fechten Urteil gegen Mutter an

Hamburg, 28.11.2014
RHH - Expired Image

Yagmur kommt nicht zur Ruhe - der Prozess geht weiter.

Der Fall Yagmur beschäftigt das Landgericht Hamburg weiter. Die Anklage will die besondere Schwere der Schuld von Yagmurs Mutter feststellen lassen.

Im Fall des zu Tode gequälten Mädchens Yagmur fechten sowohl Anklage als auch Verteidigung das Urteil gegen die Mutter an. Das Landgericht Hamburg hatte die 27-Jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen verurteilt. Die Staatsanwaltschaft teilte jetzt mit, Ziel einer Revision sei, dass das Oberlandesgericht die besondere Schwere der Schuld feststelle. Damit wäre eine Entlassung
nach der Mindesthaftzeit von 15 Jahren ausgeschlossen. Auch die Verteidigung kündigte Revision an.

Lest auch: Yagmur-Prozess: Mutter wegen Mordes verurteilt

Das Hamburger Landgericht hat die Mutter der zu Tode misshandelten kleinen Yagmur wegen Mordes zu einer  ...

Die dreijährige Yagmur war kurz vor Weihnachten 2013 in der Wohnung ihrer Eltern an den Folgen schwerer Misshandlungen durch die Mutter gestorben. Der 26 Jahre alte Vater wusste nach Ansicht der Richter von den Misshandlungen, habe diese aber nicht gestoppt. Er wurde unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Dagegen will die Staatsanwaltschaft nicht vorgehen. Das Mädchen war seit seiner Geburt von Jugendämtern betreut worden, die wegen Fehlern und Versäumnissen in der Kritik stehen. (dpa)