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Radio Hamburg

Familiendrama in Harburg

44-Jähriger zu acht Jahren Haft verurteilt

Hamburg, 24.11.2014
Landgericht, Bergedorf

Der Mann habe aus Eifersucht und wegen schwerer Depressionen gehandelt. Das Urteil: Acht Jahre und zwei Monate Haft.

Weil er seine Frau vor den Augen seiner Kinder niedergestochen hat, ist ein 44-jähriger Mann nun wegen Totschlags schuldig gesprochen worden.

"Sie wollten sie töten und haben mit dieser Tat Ihre Familie zerstört", so die vorsitzende Richterin in ihrer Urteilsbegründung. Das Landgericht hat am Montag (24.11.) einen 44-jährigen Mann aus Harburg zu acht Jahren und zwei Monaten verurteilt, weil dieser  im März diesen Jahres seine Frau vor den Augen seiner drei Kinder erstochen hatte. Die 28-Jährige war an den 60 Messerstichen verblutet. Die Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren sind seitdem seelisch schwer krank und leben derzeit in einem Heim.

Verminderte Schuldfähigkeit

Die Motive der Tat seien Eifersucht, die Angst, schwer krank zu sein und schwere Depressionen gewesen, sodass die Tat im Affekt passiert wäre. Der 44-Jährige sei so erregt gewesen, dass er nicht mehr klar denken konnte. Diese verminderte Schuldfähigkeit und das Geständnis des Mannes seien in der Haftstrafe berücksichtigt worden - deshalb das eher milde Urteil von etwas mehr als acht Jahren.

Mann von Polizei angeschossen

Nachdem der Mann am 5. März seine 16 Jahre jüngere Frau tödlich attackiert hatte, ging er mit dem Messer auch auf die alarmierten Polizisten los. Als das Pfefferspray der Polizei ohne Wirkung blieb, konnten die Beamten den Mann erst mit vier Schüssen niederstrecken und in Gewahrsam nehmen.

(dpa/jmü)

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