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Radio Hamburg

Neue Mitte Altona

Erster Spatenstich für riesiges Wohnungsbauprojekt

Hamburg, 19.11.2014
Neue, Mitte, Altona

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Altona beginnt ab jetzt das zweitgrößte Bauprojekt nach der Hafencity.

Die Stadtentwicklung in Hamburg schreitet voran: Nach der Hafencity wird in Altona ab Dienstag (18.11.) das nächste Riesenprojekt in Angriff genommen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Altona und einer alten Brauereifläche sollen in einem ersten Bauabschnitt bereits etwa 1.600 Wohnungen sowie Flächen für Gewerbetreibende und Einzelhändler entstehen. Die Neue Mitte Altona ist nach der Hafencity das zweitgrößte Bauprojekt Hamburgs. Am Dienstagnachmittag (18.11.) haben neben Bürgermeister Olaf Scholz auch die Investoren, darunter ECE-Chef Alexander Otto und Aurelis-Real-Estate-Vorstandschef Joachim Wieland den ersten Spatenstich gefeiert. Bis Mitte 2015 sollen die ersten Bauarbeiten wie der Bau von Versorgungsleitungen für Wasser und Strom, der Kanalisation und Baustraßen abgeschlossen sein.

Bahnhof muss Wohnungen weichen

Danach wird auch bekannt sein, welche Grundrisse und Fassaden die Häuser haben werden. Ab dann soll ein zweiter Bauabschnitt folgen, bei dem weitere 3.500 Wohnungen hinzukommen. Dazu muss aber die Deutsche Bahn erst noch ihren Fernbahnhof Altona verlagern. Gleise samt Bahnhof wandern rund zwei Kilometer weiter nach Norden, zur S-Bahnstation Diebsteich. In Altona bleiben aber der vorhandene S-Bahnanschluss und ein Busbahnhof bestehen. Der neue Bahnhof soll nach bisherigen Angaben 2023 in Betrieb gehen.

Parkanlage und Kita geplant

Der Senat hat das Ziel, jedes Jahr 6000 neue Wohnungen zu schaffen. Die geplanten Wohnungen sollen ähnlich wie in der Nachbarschaft in Blockform mit maximal acht Geschossen gebaut werden. Ein Drittel der Wohnungen werden Sozialwohnungen, je ein weiteres Drittel zu mieten oder zu kaufen sein.

Das Herzstück zwischen den Wohnblöcken wird ein rund 2,7 Hektar großer Park mit Wasserflächen. Kinder können in einer neuen Kita mit rund 300 Plätzen untergebracht werden oder eine von zwei Schulen besuchen. Fahrradfahrer und Fußgänger sollen Vorrang vor Autos erhalten, sodass die künftigen Bewohner im Quartier auf eigene Autos möglichst verzichten, wie die Planer hoffen.

(dpa/jmü)

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