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Qualität gesteigert

Schulsenator Rabe zufrieden mit Hamburgs Schulen

Hamburg, 05.11.2014
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"Hamburgs Schulen haben die beste Lehrerausstattung, die es je in Hamburg gegeben hat", so Rabe.

Hamburgs Schulsenator ist zufrieden: In nur drei Jahren wurde die Personalausstattung an Hamburgs Grund- und Stadtteilschulen deutlich verbessert.

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) hat den Schulen in der Hansestadt ein gutes Zeugnis ausgestellt. "Hamburgs Schulen haben die beste Lehrerausstattung, die es je in Hamburg gegeben hat", sagte Rabe dazu in Hamburg. Dafür habe der Senat gegenüber 2011 rund 1400 zusätzliche Pädagogen eingestellt, 997 Lehrerstellen (plus 8,5 Prozent) sowie 399 Erzieher- und Sozialpädagogenstellen (plus 31,6 Prozent). Lange Zeit habe sich die Schulpolitik auf die Frage nach der besten Schulstruktur konzentriert. Forschungsergebnisse forderten ein Umdenken. "Sie zeigen, dass die Qualität des Unterrichts und das Handeln der Lehrkräfte für den Bildungserfolg entscheidend sind", sagte Rabe.

Gestiegene Schülerzahlen

Knapp 500 dieser zusätzlichen Stellen wurden zum Ausgleich der gestiegenen Schülerzahlen geschaffen, über 900 kommen laut Rabe direkt der Qualitätsverbesserung zugute, davon ein Drittel für kleinere Klassen, ein Drittel für die Inklusion und ein Drittel für die neuen Ganztagsangebote. Die zusätzlichen Stellen wurden in etwa zu gleichen Teilen den Grund- und Stadtteilschulen zugewiesen und verbesserten deren Personalausstattung in nur drei Jahren um rund 10 Prozent. "Gemeinsam mit den Schulen schauen wir heute sehr viel genauer auf die Unterrichtsergebnisse und die Leistungen der Schüler, wir werten diese Ergebnisse sorgfältig aus und entwickeln zielgenau Qualitätsverbesserungen", sagte Rabe. 

So prüfe die Schulinspektion heute genauer und ausführlicher die Unterrichtsqualität an jeder Schule. Darüber hinaus schreiben jetzt alle Hamburger Schüler einen landesweiten Test (KERMIT) in den Kernfächern, der den Lehrkräften wichtige Rückmeldungen über Leistungsstand und Unterrichtserfolg bietet. Das neue landesweite Zentralabitur ermögliche ebenfalls eine Analyse des Unterrichtserfolges. (dpa/apr)

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