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Radio Hamburg

Rückkauf der Roten Flora

Bewohner hoffen auf Frieden in der Schanze

Hamburg, 04.11.2014
RHH - Expired Image

Die Rote Flora ist wieder in den Händen der Stadt.

Nachdem die Rote Flora von der Stadt zurückgekauft worden ist, sind Geschäftsleute und Bewohner der Schanze überwiegend erleichtert.

Die Bewohner und Geschäftsleute im Hamburger Schanzenviertel äußern sich durchweg positiv zum Rückkauf der Roten Flora durch den SPD-Senat. Neue Grundstückseigentümerin ist jetzt die Lawaetz-Stiftung, die laut Finanzsenator Tschentscher dafür sorgen soll, dass das Gelände und das Kulturzentrum auch weiterhin nicht-kommerziell genutzt werden. Dabei geht die Stiftung davon aus, dass die jetzigen Floristen eigenverantwortlich die Aktivitäten dort weiter selbst gestalten. 

Rückkauf ein finanzielles Fiasko?

Der Bund der Steuerzahler betrachtet den Rückkauf allerdings als finanzielles Fiasko, weil der Senat die Immobilie 2001 für rund 190.000 Euro an Klaus-Martin Kretschmer verkauft und nun für 820.000 Euro zurückgekauft hat - auf Steuerzahlerkosten. Christoph Metzner vom BdS hier in Hamburg sagt: "Unter dem Strich: teuer bezahltes Politikversagen. Die Stadt hat sich bei der Flora verspekuliert".

Jetzt hofft der Verein, ebenso wie die Anwohner, dass durch den Rückkauf der Frieden in die Sternschanze zurückkehrt - und die Stadt sich zumindest die Kosten für Polizeieinsätze sparen kann. Immer wieder hat es rund um die Rote Flora gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben - zuletzt Ende 2013, als Vorbesitzer Kretschmer nach seinem Sinneswandel das Kulturzentrum räumen wollte. (apr)

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