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Radio Hamburg

U-Bahn-Ausbau

U5 wird ab 2023 in der Sengelmannstraße gebaut

Hamburg, 12.11.2014
U5, Neue U-Bahn, U-Bahn Bramfeld, Bild 1

Die Pläne für den Bau der U-Bahnlinie 5 kommen voran.

Die Bauarbeiten für Hamburgs neue U-Bahnlinie 5 sollen ab 2023 in der Sengelmannstraße starten. Außerdem soll es zahlreiche neue Haltestellen geben.

Zwar will der Hamburger Senat erst am 25. November konkrete Plänen zum Ausbau des U-Bahn-Netzes vorstellen, doch sind nach Informationen von "NDR 90,3" und das "Abendblatt" erste Details bereits an die Öffentlichkeit gelangt.

Neue Haltestellen für U1 und U4

Wie das "Abendblatt" schreibt, plant der Senat auf der Linie der U1 zwischen den Stationen Farmsen und Berne die neue Haltestelle Oldenfelde zu errichten. Gebaut werden soll diese von 2017 bis 2019. Direkt danach wollen die Verkehrsplaner die U4 zum Horner Geest an der Dannerallee verlängern.

U5 Bauarbeiten bei Sengelmannstraße

Sind die Bauarbeiten der neuen U1- und U4-Haltestellen abgeschlossen, will sich der Senat an das Mammutprojekt U5 wagen. Ab 2023 sollen die Bauarbeiten mit einer Tunnelbohrmaschine hierzu an der U1-Haltestelle Sengelmannstraße starten. Von dort geht es nach Informationen von "NDR 90,3" weiter über Steilshoop zum Bramfelder Dorfplatz. SPD-Fraktionschef Andreas Dressel im Interview mit dem Radiosender: "In der Sengelmannstraße ist Platz zum Eingraben der Tunnelbohrmaschine. Und in Steilshoop und Bramfeld warten die Bewohner schon lange auf die U-Bahn." Danach soll von der Sengelmannstraße ein zweiter Tunnel in die entgegengesetzte Richtung gebohrt werden. Über Winterhude, Uhlenhorst bis hin zu Stadtmitte soll dann gegraben werden.

Genaue Streckenführung noch unbekannt

Noch immer ist der genaue Streckenverlauf der gesamten U5 aber noch nicht klar. So ist nur bekannt, dass die U5 bis zu den Arenen im Volkspark und zum Osdorfer Born in Lurup führen soll. Wie man die beiden Teilstücke im Osten und Westen allerdings miteinander vebrinden will, ist noch nicht abschließen geklärt. Hierzu führt der Senat momentan erste Untersuchungen und Kostenaufstellungen durch. Im Gespräch sind derzeit zwei Varianten. Eine nördliche Variante auf der Strecke der Buslinie 5 und eine südliche Variante über Altona und Bahrenfeld. Insgesamt soll die Strecke 28 Kilometer lang sein und knapp vier Milliarden Euro kosten.

Haltestelle Olympiastadion?

Solle Hamburg tatsächlich den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 erhalten, soll die U4 über die Elbe nach Süden verlängert werden. Auf dem Kleinen Grassbrook könnten Fahrgäste dann an der Haltestelle Olympiastadion aussteigen. Die Haltestelle könnte allerdings aus Sicherheitsgründen erst nach dem Mega-Sportevent genutzt werden.

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(san)

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