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Radio Hamburg

Evangelischen Nordkirche

Abschlussbericht über die Misshandlungsfälle

Kind Missbrauch Gewalt

Missbrauchsfälle an Kindern und Jugendlichen haben die Evangelische Nordkirche erschüttert.

Die Aufarbeitung der jahrzehntelangen Misshandlungsfälle in der Nordkirche sind laut Abschlussbericht "nicht wirklich gut gelaufen".

Bei den Aufarbeitungen der Fälle sei vieles nicht wie geplant abgelaufen. Demnach seien Disziplinarverfahren nicht rechtzeitig eingeleitet und Informationen nicht weitergegeben worden. "Beschämend und erschütternd", nennt die Hamburger Bischöfin Fehrs den Abschlussbericht zu den Misshandlungen in der evangelischen Nordkirche. Auf rund 500 Seiten zeigt die Kommission, die aus vier unabhängigen Experten besteht, die Versäumnisse auf und gibt mehr als 150 Empfehlungen, wie neue Misshandlungsfälle verhindert werden sollen. Des Weiteren fordert die Kommission eine längere Zeitspanne für die sogenannte "Verjährungsfrist".

Misshandlungsfälle in Ahrensburg 

Auch in Ahrensburg gab es Missbrauchsfälle in der evangelischen Nordkirche: Wie im Jahr 2010 bekannt wurde, hat Pastor Dieter K. Kinder und Jugendliche aus seiner Gemeinde jahrzehntelang sexuell misshandelt. Aus strafrechtlicher Sicht sind die Taten bei der Entdeckung verjährt gewesen, daher erhielt der Pastor Straffreiheit.

Die Reaktionen der Nordkirche

Künftig soll mithilfe eines 10-Punkte-Planes sexuelle Gewalt in Gemeinden und Einrichtungen verhindert werden. Dazu sei die Einrichtung eines neuen kirchlichen Beschwerdemanagements, einer zentralen Meldestelle und eines - Nordkirchen weit agierenden - Kriseninterventionsteams geplant. Der wichtigste Punkt bei dem Plan sei, dass es klare Anweisungen für das Verhalten von kirchlichen Betreuern gegenüber Kindern gebe. Wer künftig in der Kirche bei der Jugendarbeit dabei sein wolle, müsse unter anderem ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

(kl/rh/lsc)

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