Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Flüchtlingsunterbringung

Hamburgs CDU übt Kritik an Senatspolitik

Hamburg, 16.10.2014
RHH - Expired Image

CDU-Politiker Roland Heintze fordert vom Senat mehr Druck bei der Umsetzung der Ziele.

Am Donnerstag (16.10) hat die CDU ein Konzept für eine bessere Flüchtlingsunterbringung vorgestellt. Sie fordert mehr Druck vom Senat.

Die Forderungen der CDU zum Thema der Flüchtlingsunterbringung in Hamburg seien nicht viel anders als die des Senats. Die Ansätze eines Eilverfahrens seien richtig , das Geld da und auch die Reden von Senator Scheele schön und gut - allerdings verfolge der SPD-Senat seine Ziele ohne den nötigen Nachdruck bei der Umsetzung, wie der stellvertretende CDU-Vorsitzende Dr. Roland Heintze mitteilte. Man fordere, in Anbetracht des kommenden Winters, eine schnellere und bessere Verteilung der Flüchtlinge. Es dürfe nicht sein, dass an manchen Orten immer noch Zelte anstatt einer vernünftigen Unterkunft stünden.

Flächen besser nutzen

Man müsse noch einmal alle Flächen in der Stadt überprüfen, um Platz für Container zur Unterbringung von Flüchtlingen wie zum Beispiel in Harburg zu schaffen. Flächen, die für einen zeitlich unbestimmten Wohnungsbau freistehen, müsse man erst einmal nutzen. Ziel ist es, dass an vielen Orten in der Stadt eine Unterbringung stattfindet und nicht einzelne Ballungszentren entstehen, so die Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion Dr. Frederike Föcking. Desweiteren fordert die CDU eine Betreuung der Flüchtlinge rund um die Uhr - nicht nur zu Bürozeiten - sowie einen zuständigen Polizeibeamten für jede Unterkunft, der Vermittler und Ansprechpartner sein soll, um Konflikte zu vermeiden.

Hamburgs Bürger einbeziehen

Zwar sei Senator Scheele bemüht, aber "bemüht reicht nicht", so Roland Heintze. Neben der Erhöhung des Drucks auf die umliegenden Bundesländer und auf Berlin, um eine bessere Verteilung der Flüchtlinge möglich zu machen, müsse man sich auch Gedanken darüber machen, Hamburgs Bürger mit einzubeziehen. Schließlich gäbe es auch die Möglichkeit, privat Flüchtlinge unterzubringen.

(jmü)

comments powered by Disqus