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Radio Hamburg

GDL-Streik

80 Prozent der Züge stehen still

Hamburg, 18.10.2014
GDL Streik am Hauptbahnhof

Auch am Hamburger Hauptbahnhof stehen etwa 80 Prozent der Züge im Nah-, Regional-, und Fernverkehr still. 

Fast der ganze Zugverkehr stand am Samstagmorgen (18.10.) in Norddeutschland still. Hunderte Lokführer legen ihre Abreit noch bis Montag nieder. 

Der Streik der Lokführergesellschaft GDL hat am Samstagmorgen in Norddeutschland für massive Behinderungen im Zugverkehr gesorgt. Ab 2:00 Uhr nachts legten Hunderte Lokomotivführer die Arbeit nieder, wie Hartmut Petersen vom GDL-Bezirk Nord sagte. Insgesamt 50 Stunden wird der Nah-, Fern-, und Güterverkehr lahm gelegt und das genau an dem Wochenende, an dem in sieben Bundesländern die HErbsferien beginnen. Insgesamt seien 80 Prozent der Züge ausgefallen. Die Bahn bemühte sich, mit einem Ersatzfahrplan die Auswirkungen auf die Passagiere möglichst gering zu halten, sodass die S-Bahn in Hamburg am Samstagmorgen etwa alle zwanzig bis dreißig Minuten fuhr. Auf einigen Strecken in Schleswig-Holstein wurden zusätzlich Busse eingesetzt, wie ein Bahnsprecher sagte. 

Streik hält bis Montag an 

Der Streik betraf nicht nur Wochenendpendler, sondern auch Urlaubsreisende und Ausflügler. Das große Chaos blieb am frühen Morgen am Hamburger Hauptbahnhof jedoch aus. Viele Reisende hätten sich vorab informiert und Alternativen gesucht, sagte ein Bahnsprecher. Der bundesweite Streik soll bis Montagmorgen um 4.00 Uhr andauern. 

Angebote der Bahn abgelehnt

Die Bahn hatte der Gewerkschaft am Freitag ein Angebot vorgelegt, das für die Lokführer eine dreistufige Einkommenserhöhung um insgesamt fünf Prozent bei einer Vertragslaufzeit von 30 Monaten vorsieht. Die Bahn bekräftigte, auch über andere Berufsgruppen mit der GDL sprechen zu wollen. GDL-Chef Claus Weselsky sprach von einem "Scheinangebot", mit dem die Solidarität unter den GDL-Mitgliedern ausgehebelt werden solle. Es sei nicht geeignet, in Verhandlungen einzusteigen. Das Bahn-Angebot erfülle nicht die Kernforderung der GDL.

Die Deutsche Bahn hat unter der Telefonnummer 08000-996633 eine kostenlose Hotline eingerichtet. Zusätzlich können sich alle Bahnreisenden auf der Internetseite unter  www.bahn.de/aktuell informieren.

(dpa/asc)

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