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Radio Hamburg

Harvestehude

Anwohner klagen gegen Flüchtlingsunterkunft

Hamburg , 21.10.2014
RHH - Expired Image

In Eimsbüttel auf einem ehemaligen Park and Ride Parkplatz stehen seit Juni 2014 Wohncontainer für Flüchtlinge.

Im Hamburger Nobel-Stadtteil Harvestehude klagen Anwohner gegen ein geplantes Flüchtlingsheim an der Sophienterrasse.

Wie das Verwaltungsgericht am Montag (20.10) bestätigte, ist eine Sammelklage mehrerer Anwohner bereits am 13. Oktober beim Gericht eingegangen.

Eilverfahren vor Gericht

Nun müsse das Gericht in einem Eilverfahren überprüfen, ob es zu einem Aussetzen der Baugenehmigung kommen kann. "Es wird mit Sicherheit zu keiner kurzfristigen Entscheidung kommen. Bis das Gericht zu einem Urteil kommt, kann es auch Monate dauern", sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts.  Geplant ist, dass rund 220 Flüchtlinge nach den Umbauarbeiten im Frühjahr einziehen.

Flüchtlinge in Wohngebiet rechtswidrig?

Der Hamburger Senat hatte im Januar beschlossen, dass mehr als 200 Flüchtlinge in dem ehemaligen Kreiswehrersatzamt an der Alster unterkommen sollen. Die Beteiligten der Klage halten die geplante Flüchtlingsunterbringung in einem Wohngebiet für rechtswidrig. Bereits im April hatten Anwohner auf einer Bürgerversammlung behauptet, dass durch die Asylsuchenden die Kriminalität ins Viertel einziehe und ihre Grundstücke an Wert verlören. 

Lest auch: Offizielle Liste: Hier werden die Flüchtlinge untergebracht

Am Mittwochabend (18.09.) teilte der Hamburger Senat den Bezirksvertretern mit, wo neue Wohnheime für Flüchtlinge ...

Flüchtlinge nur in "Problemvierteln" unterbringen?

Brisant ist die Klage auch im Hinblick auf die Forderung, Flüchtlinge besser auf alle Stadtteile zu verteilen und nicht nur in sowieso problembelasteten Vierteln wie zum Beispiel Harburg oder Billstedt zu unterzubringen - erst vergangene Woche hat die CDU das wieder vom Senat gefordert. Der sieht das ehemalige Kreiswehrersatzamt in bester Lage an der Alster als Beweis dafür, dass Flüchtlinge auch in reichen Stadtteilen unterkommen.

(dpa/fr/mgä)

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