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Radio Hamburg

Kinderschutzbericht

Weniger Meldungen von gefährdeten Kindern

Hamburg, 27.10.2014
Misshandlung, Gewalt, Kind

In Harburg und Eimsbüttel ist die Zahl der Meldungen im vergangenen Jahr gestiegen.

Die Zahl der Verdachtsfälle auf die Gefährdung des Kindeswohls ist in Hamburg im vergangenen Jahr gesunken. Allerdings sei die Entwicklung nicht überall gleich.

Am Montag (27.10) veröffentlichten die Hamburger Bezirksämter den Kinderschutzbericht für das Jahr 2013. Insgesamt wurden 9.843 Verdachtsmeldungen registriert, das sind knapp 400 weniger als im Jahr 2012. Die Entwicklung sei aber nicht in allen Bezirken einheitlich. In Harburg und Eimsbüttel habe es zum Beispiel mehr Meldungen als im Vorjahr gegeben. Rund zwei Drittel der betroffenen Kinder waren Jungen.

Zahl der anonymen Hinweise gestiegen

Die Zahl der Kinder, die im vergangenen Jahr in die Obhut von Jugendämtern genommen wurden, ist stark gestiegen - rund ein Viertel mehr als 2012. Aus dem Bericht ging außerdem hervor, dass anonyme Hinweise durch Anrufe und Mails, zugenommen haben. Die Ämter haben Verständnis dafür - man müsse schließlich den Namen und den Wohnort des Kindes wissen und nicht den des Hinweisgebers, um im Kinderschutz tätig zu werden. Vorfälle wie der grausame Tod der dreijährigen Yagmur, die von ihren Eltern zu Tode misshandelt wurde, dürften sich nie wiederholen.

(dpa/ jmü)

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