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Radio Hamburg

1.500 fehlende Plätze

Wohnschiffe für Flüchtlinge

Hamburg, 10.09.2014
RHH - Expired Image

Insgesamt 14.000 Flüchtlinge müssen dieses Jahr noch von Hamburg aufgenommen werden. 

1.500 Plätze fehlen noch für die Unterbringung der insgesamt 14.000 Flüchtlinge in Hamburg. Diese sollen nun durch Wohnschiffe geschaffen werden. 

14.000 Plätze für Flüchtlinge muss Hamburg insgesamt bis Ende dieses Jahres bereit stellen und immer noch fehlen 1.500 Plätze. Für den Fall, dass keine Unterkunft für die Flüchtlinge gefunden wird, müsse man auf Unterbringung in Zelten zurückgreifen. Dies will SPD Fraktionschef Andreas Dressel unbedingt vermeiden, denn es sei einer wohlhabenden Stadt wie Hamburg nicht würdig.

Wohnschiffe im Harburger Binnenhafen

Nun wurde durch die SPD-Mehrheit entschieden, dass noch im Herbst Wohnschiffe für Flüchtlinge geschaffen werden. Laut Dressel führe kein Weg an den Schiffen vorbei. Als Liegeplatz ist derzeit der Harbuger Binnenhafen vorgesehen. Die Harburger CDU lehnt dies aber ab, da es zu Protesten geführt habe. Laut Dressel sei aber "jetzt nicht die Stunde von Bedenkenträgerei, Parteipolitik oder gar Vorwahlkampf – sondern von konkreter humanitärer Hilfe."

Auch andere Unterbringungen werden angestrebt

Als alternative Unterbringungsmöglichkeiten stehen im Moment auch die Führungsakademie und die Uni der Bundeswehr sowie leere Schulgebäude wie Billstedt oder Horn im Gespräch. Die Probleme hier seien aber, dass die Bundeswehr sich bisher weigert, zu helfen. Auch in den leeren Schulgebäuden sei die Unterbringung kritisch, da wegen zu enger Fenster die Brandschutzvorgaben nicht eingehalten werden. Nun sollen aber die Vorschriften aufgeweicht werden und die Unterbringung übers Polizeirecht angeordnet werden. Dressel: "Zur Not setzen wir eine Brandwache auf jeden Flur."

(asc)

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