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Radio Hamburg

Ausbildungsmarkt

Fast 40 Prozent der Lehrlinge Abiturienten

Hamburg, 16.09.2014
Einstieg Messe Asbildung

Erstmals bilden Abiturienten die größte Gruppe unter den Auszubildenden in Hamburg.

Abiturienten stellen unter Hamburgs Neu-Lehrlingen erstmals die größte Gruppe. Kaufmännische Berufe sind am beliebtesten.

Insgesamt haben sich im vergangenen Ausbildungsjahr 5.028 Frauen und Männer für eine Ausbildung statt für ein Studium entschieden, wie Schulsenator Ties Rabe am Dienstag (16.09) bei der Präsentation des Ausbildungsreports 2013/2014 sagte. Das seien 38,1 Prozent aller 13 196 neuen Lehrlinge gewesen. 

2,8 Prozent machen Ausbildung ohne Schulabschluss

Die übrigen Ausbildungsplätze verteilten sich zu 34,4 Prozent auf Jugendliche mit einem mittleren (4.539) und zu 23,6 Prozent auf Frauen und Männer mit einem ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (3.117). 2,8 Prozent oder 367 der angehenden Auszubildenden hatten gar keinen Abschluss.

Schulsenator Rabe sieht dennoch keine Gefahr, dass Abiturienten Lehrstellenbewerber mit einem geringeren Schulabschluss verdrängen könnten. Die langfristige Entwicklung zeige, dass die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber insgesamt zurückgehen werde, sagte Rabe.

Schulsenator Rabe blickt positiv in die Zukunft

Künftig werde es also eher leichter, einen Ausbildungsplatz zu bekommen - sofern der Bewerber ausbildungsfähig ist. "Das ist ein Geben und Nehmen: Da müssen die Betriebe hin- und wieder Abstriche machen, sie müssen sich auch stärker auf junge Menschen einstellen. Umgekehrt ist die Schulwelt gefordert, die Bildung zu verbessern."

Anspruchsvolle Ausbildungsberufe

Ursache für die vielen Abiturienten unter den Neu-Lehrlingen ist laut Rabe auch die hohe Zahl an anspruchsvollen Ausbildungsberufen in Hamburg. "Viele Ausbildungsberufe setzen das Abitur voraus. (...) Das gilt übrigens sogar für das Handwerk." Dort hätten bereits rund 16 Prozent der Auszubildenden die Hochschulreife.

Viele Berufsanfänger aus anderen Bundesländern

Ungewöhnlich viele Berufsanfänger mit Abitur stammten zudem aus anderen Bundesländern. Stellten die "Auswärtigen" sowieso schon 42 Prozent aller neuen Auszubildenden, hätten zudem 52 Prozent von ihnen die Hochschulreife.

Kaufmännische Berufe am beliebtesten

Auch im vergangenen Jahr waren in Hamburg die kaufmännischen Berufe bei den Jugendlichen am beliebtesten, sagte Rabe. Sie belegten die Plätze eins bis fünf im Ranking unter den am meisten nachgefragten Branchen. Erst auf Platz sechs kamen den Angaben zufolge die Hotelfachleute. Der beliebteste Handwerksberuf war der Kraftfahrzeugmechatroniker auf Platz neun.

Insgesamt sei im vergangenen Ausbildungsjahr ein leichter Rückgang bei den Lehrstellen verzeichnet worden (minus 4,4 Prozent) - wobei bei den Pflegeberufen und den angehenden Erziehern dennoch ein Plus von 9,2 beziehungsweise 4,8 Prozent festzustellen gewesen sei.

(dpa/mgä)

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