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Radio Hamburg

Bauarbeiten in der Schanze

"Ulrike" gräbt neue Abwasserautobahn

Hamburg, 02.09.2014
Tunnelbohrmaschine Ulrike Abwasserleitung Hamburg Wasser

"Ulrike" gräbt sich künftig durch den Untergrund der Sternschanze. (: v.l.n.r. Ulf Michel, Geschäftsführer Michel Bau; Thomas Calmer, HAMBURG WASSER, Abteilungsleiter Leitungsbau; Dr. Ulrike Abeling, Taufpatin; Dr. Michael Beckereit, Geschäftsführer HAMBURG WASSER; Guido Meier, Head Acqusition Microtunnelling, IMPLENIA)

Hamburg Wasser investiert in den Neubau von Abwasserleitungen in der Innenstadt. Seit Montag (01.09) gräbt sich Tunnelbohrmaschine "Ulrike" durch den Hamburger Untergrund.

Seit 2011 baut Hamburg Wasser zwei große Abwasserkanäle in der Hamburger Innenstadt. Diese sogenannten Transportsiele sollen das häusliche Abwasser und Regenwasser in Zukunft noch schneller in Richtung der Klärwerke weiterleiten. Am Montag (01.09) startete mit einer traditionellen Taufzeremonie der zweite Bauabschnitten dieses "Innenstadt-Entlastungsprogramms" (IEP), bei dem sich die Tunnelbohrmaschine "Ulrike" ab sofort durch den Untergrund Hamburgs gräbt.

Neue Abwasserkanäle für mehr Hamburger

Notwendig wurden die Neubauten wegen des Klimawandels sowie steigender Bevölkerungszahlen. Beides führt dazu, dass das städtische Sielnetz bei Starkregen bereits heute immer wieder an seine Grenzen stößt. Für das IEP, das die Aufnahmekapazität des Sielnetzes westlich der Alster erheblich erhöhen soll, werden rund 53 Millionen Euro bis 2017 investiert. "Wir tun unseren Teil, um Hamburg mit seiner wachsenden Bevölkerung an den Klimawandel anzupassen. Die Erweiterung und der Werterhalt unseres Sielnetzes sind wesentliche Maßnahmen, um für Überflutungsschutz und saubere Gewässer zu sorgen. Sie allein reichen aber nicht mehr. Künftig möchten wir gemeinsam mit der Stadt erreichen, dass der Regen erst gar nicht in das Sielnetz gelangt, sondern naturnah versickern und verdunsten kann", so Hamburg Wasser Geschäftsführer Michael Beckereit.

Zweiter Bauabschnitt beginnt

Während der erste Bauabschnitt in St. Pauli so gut wie abgeschlossen ist, geht der zweite Abschnitt im zentralen Bauschacht an der Kreuzung Altonaer Straße/ Kleiner Schäferkamp mit der Tunnelbaumaschine "Ulrike" in die heiße Phase. Gegraben wird dort in bis zu 30 Meter Tiefe der Transportsiel Isebek. Dabei fährt sie in zwei Etappen. Zunächst geht es zu einem Zielschacht am Neuen Pferdemarkt. Diesen erreicht sie voraussichtlich Mitte Dezember 2014. Anschließend wird sie wieder zum Kleinen Schäferkamp gebracht und fährt von dort zu ihrem Zielschacht im Weidenstieg.

Übersichtskarte Sielbauarbeiten Hamburg Wasser

(san)

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