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Radio Hamburg

Hamburgs Olympiabewerbung

Grüne kritisieren Vergabepolitik der IOC

Hamburg, 03.09.2014
RHH - Expired Image

Die Grünen kritisieren bei Hamburgs Olympia-Plänen die Vergabepolitik des Olympia-Komitees. 

Nachdem Berlin und Hamburg am Montag (01.09) ihre Pläne für eine mögliche Bewerbung für die Olympischen Spielen präsentiert hatten, meldeten sich am Mittwoch (03.09) die Hamburger Grünen zu Wort. Die Partei könne sich eine Unterstützung der Hamburger Olympia-Bewerbung nur dann vorstellen, wenn das Internationale Olympische Komitee (IOC) seine Vergabepolitik ändere. "Nicht die Städte müssen sich an Vorgaben des IOC anpassen und sich ihnen unterwerfen, das IOC und die Spiele müssen sich an die Städte anpassen", heißt es im veröffentlichen Vorschlag des Landesvorstands, der auf der Mitgliederversammlung am 27. September ins Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl aufgenommen werden soll. Zwar seien die Grünen nicht prinzipiell gegen die Olympia-Bewerbungen für 2024 oder 2028, sie wollen nur "keine Olympischen Spiele, wenn diese für Hamburg ein unkalkulierbares Kostenrisiko bedeuten" würde, wie der Partei-Vorstand erklärte.

Großer Zuspruch von SPD und CDU

Die SPD sieht die Bewerbung "als herausragende Perspektive für die Hamburger Stadtentwicklung und riesige Chance für den olympischen Gedanken". Der Fraktionschef Andreas Dressel erklärte: "Olympia mitten in der Stadt! Nachhaltig, transparent und umweltschonend - das ist unser Angebot." Seinen Angaben nach, sei es nur noch daran, eine hohe Zustimmung innerhalb der Stadt zu halten und zu festigen. Ähnliches kam aus dem Lager der CDU. "Die CDU unterstützt eine Olympia-Bewerbung Hamburgs.", erklärte der Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion Dietrich Wersich. " Es ist im Übrigen erfreulich, dass die SPD jetzt ihre anfängliche Skepsis gegenüber unserem Gesetzentwurf einer Volksbefragung abgelegt hat. Dies ist ein gutes und richtiges Zeichen, um die Hamburger auf dem weiteren Weg zu einer endgültigen Olympia-Bewerbung aktiv mit einzubeziehen.“, so Wersich.

Lest auch: Sommerspiele 2024/28: Hamburg veröffentlicht Pläne für Olympia

Der Weg ist klar: Hamburg möchte 2024 oder 2028 die Olympischen Sommerspiele ausrichten. Am Montag (01.09) präsen ...

Unterstützung aus Berlin

Ebenfalls großer Zuspruch kam außerdem aus Berlin. Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner würde Hamburg und nicht Berlin ins Rennen um die Olympischen Spiele schicken. "Für Deutschland wäre eine Hamburger Bewerbung die Chance, der Welt mal ein anderes Gesicht zu zeigen: das Gesicht einer Hafenstadt, die Deutschlands Tor zur Welt ist, die Architektur einer alten Hansestadt, die Weltoffenheit der Menschen", sagte Klöckner dem "Hamburger Abendblatt". Die Linken sind gegen die Olympia-Bewerbung Hamburgs. Mit welcher Stadt Deutschland ins Rennen gehen wird entscheidet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im Herbst.
(dpa/ jmü)

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