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Radio Hamburg

Start der Sturmflutsaison

Testalarm - Das gilt es bei Sturmfluten zu beachten

Hamburg, 03.09.2014
Sturmflut, Fischmarkt

Für den Fall einer Sturmflut testet die Behörde für Inneres am Donnerstag (04.09) die Warnsirenen am Hafen.

Am Donnerstag (04.09) werden von 10:15 - 10:20 Uhr die Sturmflutsirenen getestet. Sollten die Sirenen im Ernstfall schrillen, haben wir hier die wichtigsten Verhaltenstipps für Euch.

Vom 15. September bis zum 31. März besteht in der Hansestadt erhöhte Gefahr von Sturmfluten. Zum Start der Sturmflutsaison testet die Behörde für Inneres am Donnerstag (04.09) von 10:15 bis 10:20 Uhr rund um das Tidegebiet der Elbe die Funktionstüchtigkeit der Warnsirenen.

Jährlicher Probebetrieb

Bei der jährlichen Übung gilt es für Anwohner keine Maßnahmen zu ergreifen. Im Falle einer erhöhten Flutwelle auf der Elbe dient das Signal aber tatsächlich dazu die Bevölkerung zu warnen und über die lokalen Rundfunkveranstalter auf weitere Anweisungen zu achten. "Der Probebetrieb dient neben einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Anlagen auch dazu, das Sirenensignal - ein einminütiger, auf- und abschwellender Heulton - in Erinnerung zu rufen und auf die in Kürze beginnende Sturmflutsaison hinzuweisen", sagt Volker Schiek, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport und Leiter der Katastrophenabwehr. In Hamburg sind rund um die Elbe momentan knapp 140 Warnsirnen installiert.

Auch das KATWARN-System wird getestet

Parallel zum diesjährigen Sirenenprobebetrieb wird die Behörde für Inneres und Sport auch eine Testwarnung über das Katastrophenwarnsystem KATWARN senden. Registrierte Nutzer dieses Serviceangebots werden per SMS über akute Gefahrenlagen an ihrem Wohnort informiert. Insbesondere für Menschen mit Hörbehinderungen ist KATWARN ein wichtiges Medium zur Warnung und Information. Wer zukünftig über das System gewarnt werden möchte, muss sich dazu unter der Servide-Nummer 0163 - 7558842 mit dem Stichwort „KATWARN“ und dem Postleitzahlengebiet, für das die Warnung gelten soll, registrieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich die KATWARN-App sowohl für das iPhone (ab Version iOS 5) als auch für das Android-Smartphone (ab Version 2.3.3) im App-Store herunterzuladen. Weitere Informationen über das Katastrophenwarnsystem KATWARN und die KATWARN-App gibt es im Internet unter www.katwarn.de.

100-prozentiger Schutz nicht möglich

Zwar hat Hamburg in den letzten Jahren großen Anstrengungen unternommen, die Hochwasserschutzanlagen zu modernisieren und zu erhöhen, doch ist auch dann in Zeiten des Klimawandels ein endgültiger Schutz vor gefährlichen Sturmfluten nicht zu gewährleisten. Aus diesem Grund haben wir für Euch die wichtigsten Verhaltenstipps im Falle einer Sturmflut zusammengestellt.

Sturmflut

Verhaltenstipps für den Ernstfall

  • Auf Warnungen achten

    Beachtet unbedingt die Warnhinweise. Prägt Euch die Warnungen ein und schaltet vor allem das Radio ein und kommt den dort verbreiteten Aufforderungen nach. Benachrichtigt auch Eure Nachbarn. Wählt in drignenden Fällen die Notrufe 112 oder 110.

  • Wie gefährdet seid Ihr?

    Liegt Euer Haus oder Eure Wohnung überhaupt im Gefahrengebiet? Besonders groß ist die Gefahr im Hafen und vor den Deichen. Informiert Euch darüber, ob Ihr in einem besonders gefährdeten Gebiet wohnt. Erfahren könnt Ihr das im Bezirksamt oder auf der Internetseite der Behörde für Inneres.

  • Notfallmaßnahmen bei Evakuierungen

    - Stellt Strom und Gas ab

    - Haltet eine Taschenlampe bereit

    - Informiert Eure Nachbarn

    - Sichert elektronische Einrichtungen, Öltanks und wassergefährdende Chemikalien wie Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger

    - Denkt auch an Eure Tiere

  • Was Ihr bei einer Evakuierung nicht vergessen solltet:

    - Wichtige Dokumente: Personalausweis, Personenstandsurkunden oder Stammbuch, Versicherungspolicen, usw.

    - Wichtige Medikamente

    - Handy

    - Warme Kleidung

    - Decke, Schlafsack

    - Wertsachen, Geld

Zusätzlich gibt die Behörde für Inneres alle zwei Jahre spezielle Informationsbroschüren für die am stärksten gefährdeten Stadtteile heraus.

(san)

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