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Radio Hamburg

Verwahrlosung in St.Georg

Das sagen Polizei und Stadtreinigung

Hamburg, 23.09.2014
St. Georg Stadtteil Hamburg

Der Hamburger Stadtteil St. Georg und sein Hansaplatz sorgen zur Zeit für Diskussionen.

Campierende Trinker, Prostitution und "Vermüllung" - so lauten die Vorwürfe der Bewohner St. Georgs. Nun melden sich Polizei und Stadtreinigung zu Wort.

Nach dem sogenannten Brandbrief der Bewohner von St. Georg an die Behörden bestreiten diese, untätig zu sein. Polizeisprecher Mirko Streiber bestätigte gegenüber Radio Hamburg, dass Straftaten wie Prostitution und der Verkauf von Marihuana im Umfeld des Hansaplatzes stattfänden, die Polizei allerdings gezielt dagegen vorgehe: "Einerseits haben wir unsere Präsenzmaßnahmen verstärkt, das heißt, man sieht mehr Uniformen dort, aber wir sind auch zivil unterwegs".

Enger Kontakt zwischen Behörden, Polizei und Stadtreinigung

Weiter versucht Streiber den Sachverhalt zu erklären und an die Bewohner St. Georgs zu appellieren: "Es ist keine Straftat dort (Anm. d.Red. Hansaplatz) zu sitzen und Alkohol zu trinken. Da beschweren sich ja die Anwohner besondere drüber." Des Weiteren sei es wichtig, dass die Polizei nicht der alleinige Akteur sei. Die Polizei komme daher regelmäßig mit anderen Behörden und Verantwortungsträgern zusammen, um gemeinsam über gezielt Verbesserungsmaßnahmen abzustimmen. "Auch die Stadtreinigung ist mit im Boot", so der Polizeisprecher gegenüber Radio Hamburg weiter.

Diese Maßnahmen hat die Stadtreinigung bereits ergriffen

Laut Aussagen von Reinhard Fielder von der Hamburger Stadtreinigung werde das Gebiet um den Hansaplatz zehnmal pro Woche gereinigt: "Das heißt täglich einmal und dann noch drei Zusatzreinigungen." Da der Hansaplatz als Verschmutzungsgebiet bekannt sei, seien dort bereits extragroße Papierkörbe installiert worden und sogar ein Mitarbeiter der Stadtreinigung - ein sogenannter "Kümmerer" - sei vor Ort. Seine Aufgabe sei die Ansprache von Menschen und somit der Versuch, die Verschmutzung überhaupt zu verhindern. 

Reinigungsaufwand im Vergleich zu anderen Orten Hamburgs

Nach Angaben der Stadtreinigungen sei der Reinigungsaufwand für einige Bereiche in Altona, die Reeperbahn und ihre angrenzenden Straßen, sowie die Mönckebergstraße und der Innenstadtbereich mit dem des Hansaplatzes vergleichbar. Ob dies die Bewohner von St. Georg besänftigen wird, bleibt jedoch fraglich.

Lest auch: Bewohner von St. Georg: Verärgerung über Verwahrlosung

Die Anwohner in St. Georg bitten Bürgermeister Scholz um Hilfe. Ihr Stadtteil verwahrlost, so der Hilferuf.

(rh/lsc)

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