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Radio Hamburg

Haftbefehl erlassen

18-Jähriger gesteht Mord an Mitschüler

Hamburg-Wilhelmsburg, 16.04.2015
Wilhelmsburg, Schule, Gebäude, Nelson-Mandela-Schule, Trauer, Kerzen

Auch wenn der Täter die Tat gestanden hat, tappen die Ermittler bezüglich des Motivs noch im Dunkeln.

Der wegen einer tödlichen Messerattacke auf einen Jugendlichen verdächtige 18-Jährige hat die Tat gestanden. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen.

Diese Nachricht schrieb weit über Hamburg hinaus große Schlagzeilen. Viele Menschen reagierten erschüttert als klar wurde, dass ein 18-jähriger Jugendlicher einen gleichaltrigen Mitschüler ermordet hatte.

Motiv unklar

Gegen den Jugendlichen, der am Mittwoch (15.04.) 18 Jahre alt geworden ist, wurde inzwischen Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Der Afghane hat gestanden, seinen 17-jährigen Landsmann erstochen zu haben, schweigt jedoch bisher zum Motiv. Bekannt ist, dass die beiden als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Hamburg gemeldet waren. Der mutmaßliche Täter lebte in einer Betreuungseinrichtung der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe und hat gemeinsam mit dem späteren Opfer einen Deutsch-Vorbereitungskurs an der Nelson-Mandela-Schule absolviert.

Tathergang

Der Polizei zufolge ging das spätere Opfer während einer Pause in den Klassenraum des Tatverdächtigen, um mit ihm zu reden. Während des Gesprächs zog der Jugendliche ein Küchenmesser und stach seinen Mitschüler unvermittelt nieder. Die rund 15 Klassenkameraden verließen in Panik den Container und so blieb nur der Angreifer mit einer Lehrkraft beim sterbenden Schüler in der Klasse zurück.

Auch 24 Stunden später patrouillierten noch vereinzelt Polizisten vor dem Schulgelände. Fünf Kerzen standen vor dem Eingang der Containeranlage. Der Unterricht in der Schule fiel am Mittwoch (15.04.) zwar nicht aus. Die trauernden Schüler wurden aber von Notfallseelsorgern und Fachleuten weiter betreut.

(dpa/tsa)

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