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Radio Hamburg

Nach Messerattacke

Trauer vor Wilhelmsburger Nelson-Mandela-Schule

Hamburg, 15.04.2015
Wilhelmsburg, Schule, Gebäude, Nelson-Mandela-Schule

Einen Tag nach der tödlichen Messerattacke ist die Trauer in Wilhelmsburg groß.

Nach der tödlichen Attacke auf einen 17-jährigen Afghanen in einer Wilhelmsburger Schule rätseln die Ermittler weiter über das Motiv.

Auch der Täter soll ein 17-Jähriger aus Afghanistan sein - möglicherweise haben sich die beiden um ein Mädchen gestritten, heißt es aus ihrem Umfeld.

Aus Wilhelmsburg unsere Reporterin Kristina Larek: "Fünf Grablichter, drei weiße und zwei rote, stehen am Eingang zur Schule in der Prassekstraße und erinnern an die Bluttat von Dienstag. Schüler sind bis jetzt noch nicht gekommen, obwohl die Schule geöffnet hat. Die Mitschüler vom Opfer und mutmaßlichem Täter sollen die Möglichkeit haben, sich hier zu treffen und über das schreckliche Ereignis zu sprechen.

Die Menschen, die hier vorbeigehen, haben eher betretene Mienen, halten kurz inne, wenden ihren Blick zur Schule und gehen dann still und leise weiter."

(th / ste)