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Radio Hamburg

Zugausfälle und Verspätungen

GDL setzt Streik im Norden fort

Hamburg, 23.04.2015
Bahn-Streik, Hamburg, Hauptbahnhof

Seit Mittwoch früh (22.04.) streiken die Lokführer der Gewerkschaft GDL jetzt auch im Personenverkehr der Deutschen Bahn.

Die Hamburger S-Bahnen fahren im 20-Minuten-Takt, die Regionalzüge nach Kiel und Lübeck stündlich. Im Fernverkehr fallen viele Züge aus.

Die Streiks der Lokführergewerkschaft GDL treffen Pendler in Hamburg und Schleswig-Holstein weniger stark als in anderen Bundesländern. Angesichts zahlreicher verbeamteter Lokführer würden sich die Behinderungen im Nahverkehr dort anders als etwa in Mecklenburg-Vorpommern auch am zweiten Streiktag im Personenverkehr in dieser Woche in Grenzen halten, sagte ein Sprecher der GDL am Donnerstagmorgen (23.04.). Anders als Angestellte dürfen Beamte nicht streiken. "Der Ersatzfahrplan im Regional- und Fernverkehr läuft verlässlich", sagte auch ein Bahnsprecher. Mit größeren Problemen rechne er am Donnerstag in Hamburg und Schleswig-Holstein nicht.

Nach Bahnangaben sollen nur und ein Drittel der Fernzüge und 15 bis 60 Prozent der Nahverkehrszüge fahren.

Die Hauptlinien der S-Bahn S1, S3, S21 und S31 fahren nur im 20-Minuten-Takt. Die Verstärkungslinien S11 und S2 fallen aus. Die Haupt-Nahverkehrsstrecken Hamburg-Kiel und Hamburg-Lübeck werden stündlich bedient. "Auf den anderen Strecken wird es teilweise einen Zwei-Stunden-Takt geben", sagte ein Bahn-Sprecher. Auch Busse werden als Ersatz eingesetzt. Die Fernzüge fahren nur deutlich seltener als üblich, zum Beispiel auf den Strecken Hamburg-München und Hamburg-Berlin. Im Fernverkehr sollen etwa zwei Drittel der Züge entfallen.

Notfallpläne und Infos:

Den Notfallplan und weitere Bahn-Infos sowie Telefonnummern findet Ihr HIER Zusätzlich zur allgemeinen Servicenummer unter 0180 6 99 66 33 (20ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60ct/Anruf) hat die Deutsche Bahn eine kostenlose Servicenummer unter 08000 99 66 33 geschaltet.

Den Notfallplan der Hamburger S-Bahn findet Ihr HIER.

Begonnen hatte der Streik bereits am Dienstag (21.04.) um 15 Uhr im Güterverkehr. Die GDL will weiteren Druck auf die Deutsche Bahn machen. Sie hatte die Verhandlungen am vergangenen Freitag ein weiteres Mal für gescheitert erklärt. Als entscheidenden Punkt bezeichnete sie die Einstufung der Lokrangierführer im Tarifgefüge der Bahn.

(dpa)

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