Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Chemieunfall in Billbrook

Erste Hinweise zur Unglücksursache

Hamburg, 08.08.2015
Chemieunfall Billbrook, Einsatzfahrzeuge

Großeinsatz: Rund 120 Einsatzkräfte rückten am Donnerstagabend (06.08) aus, als es zu dem Chemieunfall in Billbrook kam.

Nachdem es am Donnerstagabend (06.08) zu einem Unfall in einer Chemiefabrik in Billbrook kam, gibt es jetzt erste Hinweise zur Unglücksursache.

Mehr als 100 Menschen in dem Industriegebiet mussten in Sicherheit gebracht werden. 48 Menschen sind verletzt worden. Sie wurden hauptsächlich mit Atemwegsreizungen ins Krankenhaus gebracht, nachdem es am Donnerstagabend (06.08) auf dem Gelände einer Chemiefirma in Billbrook zu dem Unfall kam. Zwei Tage nach dem Unglück, bei dem glücklicherweise allerdings niemand schwere Verletzung erlitt, gibt es nun offenbar erste Hinweise zur Ursache.

Überdruck im Sicherheitsventil

Ein Überdruck an einem Sicherheitsventil eines Tanks hat der Umweltbehörde zufolge dazu geführt, dass die stark ätzende Lauge ausgetreten ist. Bei der Lauge handele es sich zwar nicht um eine toxische, also giftige Substanz, dennoch ist sie stark ätzend. Björn Mahrzahn von der Umweltbehörde gab allerdings Entwarnung: "Zusammen mit Regen ist es allerdings ein sehr flüchtiger Stoff, das heißt, die Gefahr ist gebannt."

Großeinsatz der Feuerwehr

Als am Donnerstag um 20.44 Uhr der Alarm einging und sich die weiße Wolke über dem Industriegebiet bildete, rückten rund 120 Feuerwehrleute aus. Etwa eine Stunde später konnte der Austritt allerdings gestoppt werden. Die betroffene Firma produziert Zusätze für die Schmierstoffindustrie. Der beschädigte Tank steht jetzt still, in der Firma wird aber wieder gearbeitet.

(tr/rk/jmü)

comments powered by Disqus