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Radio Hamburg

Hamburger Hafen

Umschlagszahlen im ersten Halbjahr eingebrochen

Hamburg, 18.08.2015
Containerhafen, Terminal, Hafen, Schiff, Containerschiff

Der Hamburger Hafen hat bei den Umschlagszahlen einen Rückschlag von gut 7 Prozent. 

Der Hamburger Hafen kann im ersten Halbjahr keine positive Entwicklung bei den Umschlagszahlen wahrnehmen - anders als 2014. 

Eine Wendung im Fall der steigenden Umschlagszahlen im Hamburger Hafen. Sah es im Mai und November vergangenen Jahres trotz Elbvertiefung und dem sinkenden Warenverkehr mit Russland noch gut für den Hamburger Hafen aus, so scheint sich das Blatt nun zu wenden. Wegen starker Rückgänge im Geschäft mit China und Russland hat der Hamburger Hafen in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich weniger Container umgeschlagen. Mit 4,5 Millionen Standardcontainern (TEU) gingen 6,8 Prozent weniger Boxen über die Kaikanten, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte die Marketinggesellschaft des Hafens am Montag in der Hansestadt mit. Der Hafen rechnet nicht mehr damit, erstmals mehr als zehn Millionen TEU umzuschlagen, sondern erwartet für das Gesamtjahr jetzt nur noch 9,0 Millionen TEU.

Schwache Entwicklung im Außenhandel

Ursaschen waren deutliche Rückschläge im Handel mit China und Russland. China ist mit Abstand der größte Handelspartner des Hafens. Die schwache Entwicklung im chinesischen Außenhandel mache sich besonders bei den Exporten aus China nach Europa bemerkbar. So versteuere der im Vergleich zum Euro starke Yuan für europäische Importeure die Einfuhr chinesischer Waren. Mittlerweile hat die chinesische Regierung die Landeswährung zwar abgewertet - das spiegelt sich allerdings noch nicht im Handelsvolumen wider. Im Containerverkehr mit Russland wirkten sich nicht nur die Handelssanktionen aus, sondern auch der schwache Rubel, der Verfall der Ölpreise und die wirtschaftliche Rezession.

Elbvertiefung dringend notwendig

Hamburg ist im Vergleich zu den großen Konkurrenzhäfen besonders betroffen, weil viele Container aus Asien auf kleinere Schiffe verladen und in die Ostsee transportiert werden. Die Vorstände
betonten allerdings auch, dass der Trend zu Großschiffen anhalte. Das unterstreiche die Notwendigkeit der geplanten Elbvertiefung, weil die Schiffe dann bis zu 1800 beladene Container zusätzlich transportieren könnten.

(dpa/pgo)

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