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Radio Hamburg

Berliner Tor

Mann von S-Bahn überrollt - Schwer verletzt

Hamburg , 01.02.2015
Berliner Tor, S-Bahn, Mann von S-Bahn überrollt, Sturz, Gleise

Ein 29-Jähriger wurde bei einem Sturz auf die S-Bahngleise am Berliner Tor schwer verletzt.

Am Samstagabend (31.01) stürzte ein 29-Jähriger am Berliner Tor in die S-Bahngleise. Er wurde dabei schwer verletzt.

Nach bisherigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei (01.2) stürzte am 31.01.2015 gegen 19.55 Uhr ein Mann im S-Bahnhaltepunkt Berliner Tor vom Bahnsteig auf die S-Bahngleise. Der 29-Jährige wurde von einer S-Bahn der Linie S 21 überrollt. Der 47-jährige Triebfahrzeugführer der S-Bahn konnte den Unfall nicht mehr verhindern.

29-Jähriger schwer verletzt

Der schwer Verletzte aus Niedersachsen wurde durch Rettungskräfte der Feuerwehr aus dem Gleisbereich gerettet und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Nach jetzigem Sachstand erlitt er schwerste Verletzungen am Kopf sowie an Händen und Füßen. Der 29-Jährige wird auf der Intensivstation im Krankenhaus behandelt. Die Bundespolizei war mit mehreren Streifwagenbesatzungen zur Unfallaufnahme vor Ort. Für die Einsatz- und Rettungsmaßnahmen musste das entsprechende Bahngleis für rund 90 Minuten gesperrt werden. Über Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine  Angaben gemacht werden.

Sturz nach freundschaftlichem Gerangel

Nach jetzigem Ermittlungsstand geht die Bundespolizeiinspektion Hamburg von einem tragischen Unfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Suizidversuch liegen zurzeit nicht vor. Nach Auswertung der Videoaufnahmen der Bahnsteigkameras befand sich der 29-Jährige mit zwei Bekannten auf dem Bahnsteig. Nach einem freundschaftlichem "Gerangel" verlor der Verunfallte das Gleichgewicht und stürzte auf die S-Bahngleise.

1.200 Volt Gleichstrom auf den Schienen

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg warnt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen: Leichtsinniges Verhalten - insbesondere unter Alkoholeinfluss- im Bahnbereich kann zu schweren Unfällen führen. Dabei gefährden sich die Personen durch ihr Handeln in vielen Fällen nicht nur selbst, sondern auch Zugreisende oder Helfer. Die Stromschienen im S-Bahnbereich führen 1.200 Volt Gleichstrom; eine Berührung ist lebensgefährlich! Triebfahrzeugführer von S-Bahnen können trotz schneller Reaktionen (Schnellbremsung) oftmals den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen.

(ots/mgä)

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