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Radio Hamburg

Hamburg-Moorfleet

Neues Verfahren zur Grundwasserreinigung

Hamburg, 25.02.2015
CHlorbenzolen Moorfleet

Rund um die Firma Boehringer Ingelheim ist das Grundwasser durch bis zu 4100 µg Chlorbenzolen pro Liter verunreinigt. 

Im Umkreis der Firma Boehringer Ingelheim soll nun das verschmutzte Grundwasser durch ein neues Verfahren in nur 40 Jahren fast vollständig gereinigt werden.

Rund um die Firma Boehringer Ingelheim in Hamburg-Moorfleet ist das Grundwasser mit Chlorbenzolen verschmutzt. Seit 1998 wird durch ein von Boehringer Ingelheim finanziertes Verfahren das Wasser in einer Wasseraufbereitungsanlage gereinigt und zurück in den Moorfleeter Kanal geleitet. 2014 hatte das Unternehmen ein neues Verfahren vorgestellt, mit dem das Wasser in nur 40 Jahren fast vollständig gereinigt werden könne. Jetzt wurden die ersten Sanierungsvereinbarungen vom Senat unterschrieben.

6,2 Millionen Euro für die Sanierung

Das neue Verfahren wird in drei Perioden eingeteilt. Die erste wird ab dem 1. Januar 2016 in beginnen und bis 2027 dauern. Die Kosten für die Sanierung in Höhe von 6,2 Millionen Euro trägt Boehringer Ingelheim, die Stadt beteiligt sich einmalig mit 500.000 Euro. Aufgrund eines 1990 abgeschlossenen Vertrages wäre das Unternehmen nicht mehr verpflichtet, für die Reinigung des Wassers aufzukommen. Es führt die Sanierung jetzt auf freiwilliger Basis durch.

Entfernung der Schadstoffe innerhalb von 40 Jahren

Mit der alten Methode könnte das Wasser nicht einmal in 100 Jahren fast vollständig gereinigt werden. In einigen Teilen beträgt die Schadstoffmenge bis zu 4100µg pro Liter. "Die neue Regelung ist ein entscheidender Schritt zur Beseitigung einer industriellen Altlast Hamburgs. Die Entfernung fast der gesamten Schadstoffmenge innerhalb von 40 Jahren ist ein deutlicher Fortschritt und das Erreichen von 10 µg/l Chlorbenzole innerhalb weiterer 40 Jahre ist ein Qualitätssprung im Vergleich zur bisherigen Regelung", so Umweltsenatorin Jutta Blankau. 

Moorfleet

(asc)

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