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Radio Hamburg

Hamburger Sparkasse

Kontogebühren sollen stabil bleiben

Hamburg, 23.02.2015
Collage, Haspa, Sparen

Die Hamburger Sparkasse hat im vergangenen Jahr ihren Gewinn trotz der historisch niedrigen Zinsen gesteigert.

Trotz Niedrigzinsen hat die Haspa rund 80 Millionen Euro Gewinn in 2014 gemacht und will gleichzeitig an ihren Kontoführungsgebühren festhalten.

Die niedrigen Zinsen werden für die Banken immer mehr zum Problem. Viele führen jetzt Gebühren für Bankleistungen ein. Bei der Hamburger Sparkasse, der größten in Deutschland, kosten die Konten schon lange Geld. Deshalb steht sie weniger unter Druck. Im vergangenen Jahr konnte die Haspa rund 80 Millionen Euro Gewinn machen, das sind rund fünf Millionen mehr als noch 2013. Das lag unterem daran, dass die Zahl der rund 5.000 Beschäftigten leicht zurückging, auch wenn die Zahl der Filialen oder der Mitarbeiter nicht nennenswert verringert werden soll, aber auch an den Kontoführungsgebühren. Ein Girokonto kostet bei der Haspa mindestens 2,95 Euro pro Monat.

"Fairem Preis gehört die Zukunft"

Bei zahlreichen Online-Banken ist der Basisservice kostenlos. Haspa-Vorstand Harald Vogelsang sieht trotzdem keinen Änderungsbedarf. Die Haspa profitiere davon, dass sie bereits vor vielen Jahren gebührenpflichtige Mehrwertkonten eingeführt habe, die mit Vergünstigungen bei anderen Anbietern von Dienstleistungen verknüpft seien. Damit entging sie dem Trend zum kostenlosen Konto. "Dem fairen Preis für die Konten gehört die Zukunft", sagte Vogelsang. Die Hamburger Sparkasse plane allerdings auch keine Gebührenerhöhungen oder versteckte neue Kosten für die Kontenführung, sondern bleibe beim "fairen und transparenten Preis. Bei der Haspa gibt es auch keine negativen Zinsen - wir können uns das nicht vorstellen", so Vogelsang.

Dividenden sind die neuen Zinsen

Der Vorstandschef warnte aber auch davor, das Sparen zu vernachlässigen und das Geld vollständig für den Konsum zu verwenden. "Wer nichts hat, kann auch nicht profitieren, wenn die Zinsen wieder anziehen." Gegenwärtig empfehle die Haspa ihren Kunden vor allem Aktiensparpläne. Die Dividenden der Aktiengesellschaften seien die neuen Zinsen.

(dpa/jmü)

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