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Radio Hamburg

Unfallstatistik

38 Hamburger Verkehrstote in 2014

Wiesbaden/Hamburg, 25.02.2015
Fahrrad,-Hamburg,-Alster

Fahrradfahrer sind auf Hamburgs Straßen besonders gefährdet.

Wenn das Wetter schön ist, kracht es besonders oft! Denn viele Hamburger sind dann mit dem Fahrrad unterwegs. Autofahrer dagegen fühlen sich zu sicher.

Auf den Straßen in Hamburg sind im vergangenen Jahr 38 Menschen tödlich verunglückt. Das waren 12 mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg von 46,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden jetzt mitteilte. Unter den Bundesländern verzeichnete nur Bremen einen stärkeren Anstieg, allerdings auf einem sehr viel niedrigeren Niveau in absoluten Zahlen.

Im Vergleich der Stadtstaaten sind Hamburgs Straßen mit 22 tödlich Verunglückten je eine Million Einwohner deutlich gefährlicher als die in Berlin mit einer Quote von nur 15 und in Bremen mit 18 Verkehrstoten. Insgesamt verunglückten im vergangenen Jahr 9854 Menschen in Hamburg, eine Zunahme von 4,3 Prozent im Vergleich zu 2013.

Von den 38 Hamburger Verkehrstoten waren nach Angaben der Polizei 11 Radfahrer und 10 Motorradfahrer. Im Jahr davor waren nur 2 Rad- und 8 Motorradfahrer auf den Straßen gestorben. Der Anstieg sei dem Umstand geschuldet, dass die Zahl der Fahrradfahrer in der Stadt zunehme. Auch das Wetter habe sich ausgewirkt. "Wir hatten einen sehr milden Start ins neue Jahr, das Frühjahr fing früher an, darum waren mehr Motorradfahrer und Fahrradfahrer als sonst unterwegs", sagte
Polizeisprecher Mirko Streiber.

Mildes Wetter ein Problem

Die Zahl der Verkehrsopfer in Hamburg schwankt seit Jahren, der Langzeittrend geht aber eher nach unten. 2013 waren in Hamburg 26 Verkehrstote zu beklagen, 2008 waren es 40 und 2001 sogar 56 gewesen. Zum jüngsten Anstieg sagte Streiber: "Wir hoffen, dass es ein Ausreißer ist." Es sei aber noch zu früh, um die Zahlen genau zu bewerten.

Deutschlandweit starben im vergangenen Jahr 3368 Menschen auf den Straßen, 0,9 Prozent mehr als 2013. Auch das Statistische Bundesamt nannte als einen wesentlichen Grund dafür die relativ milden Wintermonate und den sehr warmen, trockenen Frühling des vergangenen Jahres. Bei schönem Wetter werde mehr und häufig schneller gefahren. Zudem seien mehr ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs. Dadurch steige die Schwere der Unfälle.

(dpa)