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Radio Hamburg

Bei Demo in Hamburg

Ermittlungen nach vermeintlicher Polizeigewalt

Hamburg , 26.01.2015
Frühsexualisierung, Protest

Bei einer Demonstration in Hamburg kam es am Samstag (24.01) zu Ausschreitungen.

Ein Videomitschnitt von vermeintlicher Polizeigewalt bei einer Demonstration in Hamburg sorgt derzeit für Wirbel. Die Polizei ermittelt.

Am Samstag (24.01) demonstrierte die Initiative "Besorgte Eltern" gegen eine "Frühsexualisierung" von Kindern. Ca. 150 Menschen versammelten sich in der Hamburger Innenstadt, um mit Sprüche wie "Aufklärung mit sieben - Das ist übertrieben" auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. 

Ausschreitungen bei Gegendemonstration

Zeitgleich demonstrierten rund 1.000 Gegendemonstranten auf dem Hansaplatz unter dem Motto "Vielfalt statt Einfalt" friedlich gegen die aus ihrer Sicht homophobe Initiative. Später kam es jedoch zu Ausschreitungen. Einige Gegendemonstranten hätten die Teilnehmer der "Besorgte Eltern"-Demonstration mit Eiern, Schneebällen, Pyrotechnik und gefrorenen Plastikflaschen beworfen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Eine 15-jährige Teilnehmerin habe dabei eine Kopfwunde erlitten. Die Polizei setzte Schlagstöcke ein. 

Videomitschnitt von vermeintlicher Polizeigewalt

Im Internet kursiert seit Sonntag jedoch auch ein Videomitschnitt, der vermeintliche Polizeigewalt am Rande der Demonstration zeigt. Gegenüber dem "Hamburger Abendblatt" kündigte Polizeisprecher Andreas Schöpflin an, den Fall zu untersuchen. "Wir werden genau aufarbeiten, ob in diesem Fall ein Fehlverhalten vorlag. Es ist jedoch eindeutig festzuhalten, dass dieses Video nur einen kleinen Ausschnitt der Gesamtsituation zeigt. Niemand kann darauf sehen, was möglicherweise vorausgegangen ist, " so Schöpflin weiter. 

Wer sind "Besorgte Eltern"?

" Besorgte Eltern" ist eine Initiative, die "gegen jede Form der Frühsexualisierung ihrer Kinder in Kitas, Kindergärten und Schulen" protestiert. Nach eigener Aussage auf der Homepage der Initiative spricht sie sich "gegen Diskriminierung, Homophobie, Umerziehung und Indoktrination" aus, schreibt jedoch an anderer Stelle "Gender - ein Wort, das kaum jemand kennt, obwohl "Gender-Mainstreaming" zum "Leitprinzip" und zur "Querschnittsaufgabe" der Politik geworden ist. Der Begriff dient dazu, die Geschlechtsrollen von Mann und frau aufzulösen. Er unterstellt, daß jede sexuelle Orientierung gleichwertig ist und von der Gesellschaft akzeptiert werden muss." In einem Interview mit Gabriele Kuby, Publizistin und Vortragsrednerin, das auf der  Homepage zu finden ist, kritisiert sie das Gleichstellungsgesetz. 

(mgä)

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